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Comag SL 40 HD HDTV Satelliten Receiver USB PVR Pay TV Decoder Descrambler Firmware

Obgleich sich die Internetseite von Pennula größtenteils mit der Sportluftfahrt und der Kameratechnik bei Flugzeugen auseinandersetzt, ist der Satellitenreceiver Comag SL 40 HD seit April 2012 in den Fokus der näheren Betrachtung gefallen. Nachdem sich meine Multimedia-Festplatte verabschiedet hatte, erzählte mir ein Freund, daß er sich einen Satellitenreceiver für ca. 60,oo Euro gekauft habe, der nicht nur sämtliche Programme via USB auf einen USB-Stick oder auf eine externe Festplatte aufzeichen könne, sondern man sogar über die PVR-Funktion verschiedene Videodaten abspielen könne. Warum also eine teure, neue Multimedia-Festplatte bzw. einen AV-HDMI-Media-Konverter kaufen, wenn man mit dem Comag SL 40 HD grundsätzlich ähnliche Funktionen nutzen kann.

Übrigens, wenn Ihr einen passenden USB-Stick für Euren Comag sucht, mit dem es definitiv keine Aufnahmeprobleme mehr gibt, dann schaut Euch bitte die Seite "USB Stick für den Comag SL 40 HD" an. Wenn Ihr mehrere Videodateien zu einer einzigen Videodatei zusammenfassen oder konvertieren möchtet, dann schaut Euch bitte die Seite "MPEG Transport Stream zusammenfügen" an.

Satreceiver, Satelliten Receiver, Satellitenreceiver


Da ich bereits einen Satellitenreceiver hatte, war ich zunächst von der Idee, den Comag SL 40 HD zu kaufen, abgeneigt. Da jedoch mein alter Receiver kein HDTV empfangen konnte und auch eine Direktaufnahme ("Personal Video Recorder, PVR") via USB ermöglichte, erschien der Comag SL 40 HD immer interessanter. Nachdem ich mich dann in verschiedenen Internetforen schlau gemacht hatte, daß mit dem Comag SL 40 HD sogar diverse Pay-TV-Programme freigeschaltet werden können, indem eine spezielle Firmware aufgespielt wird, erschien der Comag SL 40 HD noch interessanter. Nachdem ich dann auch noch überprüfen konnte, daß der Comag SL 40 HD problemlos .mp4 Videodateien via USB abspielen kann, wurde das "Spielzeug" gekauft. Neben den normalen Fernsehprogrammen, welche digital in SDTV bzw. MPEG-2 übertragen werden, empfängt der Comag SL 40 HD zudem alle Programme, die in HDTV sowie in H.264 bzw. MPEG-4 ausgestrahlt werden. Mit anderen Worten: Es gibt ein Vielfaches mehr an Fernsehprogrammen zu empfangen. Naja, wer's braucht. Der Comag SL 40 HD hat allerdings kein Kartenfach (CI-Slot) für diverse Decoder-Karten. Aber wer für RTL, VOX, RTL II und andere Vollidioten-Fernsehprogramme auch noch Geld ausgibt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Dadurch, daß der Comag SL 40 HD das normale Fernsehbild über den eingebauten Videodecoder via HDMI als hochauflösendes Fernsehbild konvertiert - dies entweder in 720p oder 1080i, ist die Bildqualität absolut brillant.

Interessant ist, daß der Comag SL 40 HD in Fernost als OEM-Produkt von fleißigen Chinesenhänden zusammengelötet wird, d.h. auch andere Firmen bekleben diesen Satellitenreceiver mit ihrem Markennamen. Das Äußere mag unterschiedlich sein, jedoch ist das Innenleben stets dasgleiche, also der sogenannte Chipsatz. So wird der Comag SL 40 HD auch unter der Bezeichnung LogiEdit Receiver, Botech Receiver, LogiSat Receiver, Megasat Receiver, Xoro Receiver, Dyon Receiver (Eagle, Harrier, Predator), Schwaiger Receiver, Pearl Receiver (Auvisio) oder AEG DVB-S2 4546 HD, Boca HD170, Kjaerulff Maximum, Mersat Minibox, Micro M25 HD Zapper, Micro M80 HD, Newline HD 22, Strong SRT 7000, TrekStor HD Cepto S2, etc. im Handel vertrieben. Entsprechend ist die "geleakte" Firmware des einen Receivers auch als Firmware für den anderen Receiver passend. Das ist so ähnlich, wie bei den Digitalkameras von Panasonic Lumix (GH1 und GH2) oder Canon EOS, wo schlaue Computerfreaks die original Firmware auslesen und auf ihre Bedürfnisse hin umprogrammieren. Man nennt es wohl Software- bzw. Firmware-Reengineering. Ein Beispiel: Während die Panasonic Lumix standardmäßig nur mit einer Videodatenraten von ca. 15 MB/s. aufzeichnet, kann sie mit der besonders überarbeiteten Firmware weit über die dreifache Videodatenrate speichern (vgl. "Lumix Firmware Hack"). Gleiches gilt für die Spiegelreflexkameras der EOS-Serie von Canon (vgl. "Magic Lantern Firmware").

So gibt es also im Internet verschiedene Foren, wo ausführlich in deutscher Sprache jene Firmware Updates diskutiert, vorgestellt und zum Download angeboten werden. Mit der Botech-Firmware soll es möglich sein, das Programmpaket des ORF freizuschalten. Mit anderen Firmware Versionen kann die Umschaltzeit von einem zum anderen Fernsehprogramm verkürzt werden oder die automatische Aufnahmefunktion und die Programmlisten-Verwaltung wesentlich besser als im Original geregelt werden. Wer das alles mit seinem Comag SL 40 HD erleben möchte, dem seien u.a. die beiden Internetportale COMAG TV unter http://www.comag.tv und NACHTFALKE unter http://www.sat-ulc.eu ans Herz gelegt. Aber auch der hauseigene Support der Firma COMAG Handels AG in Göppingen unter http://www.comag.de ist sehr empfehlenswert, zumal hier stets die "offiziellen" Firmware Updates, Bedienungsanleitungen sowie insbesondere das Programm "Senderlisteneditor" kostenlos angeboten werden. Der "Senderlisteneditor" ermöglicht dem PC-Nutzer die komfortable Verwaltung der weit über 1.000 Radio- und Fernsehprogramme. Da ich einen Twin-LNB für Astra und Hotbird nutze, sind es dann schon mehr als 2.000 Radio- und Fernsehprogramme. Davon kann man zwar mehr als die Hälfte gedankenlos weglöschen, dennoch ist das Editieren via PC wesentlich schneller und angenehmer als über die Fernbedienung. Außerdem lassen sich via PC eigene Sendernamen eintippen oder Favoritenlisten anlegen.

Das Wichtigste ist jedoch die Aufnahme- und Wiedergabefunktion via USB. Der Comag SL 40 HD zeichnet das, was er empfängt, direkt als Transportstream (MPEG) im Datencontainer .ts auf. Wird beispielsweise die ARD (SDTV) aufzeichnet, landet eine pvr-data001.ts Datei mit 720x576 Pixel auf dem USB-Stick bzw. auf der externen Festplatte. Wir die ARD (HDTV) aufzeichnet, wird das Fernsehprogramm in eine pvr-data002.ts Datei mit 1280x720 Pixel geschrieben. Also das, was von der ARD aus dem Sendezentrum weggeschickt wird, landet digital ohne Qualitätsverlust direkt auf Eurem USB-Speichergerät. Die Dateien im .ts Format lassen sich später am PC mit kostenloser Software schneiden, editieren und archivieren. Noch besser wird es für Musikfreunde: Anstatt sich in irgendwelchen Download-Börsen illegale MP3 Dateien herunterzuladen, zeichnet man einfach eines der über 500 Radioprogrammen direkt auf USB auf. Man erhält eine Samplingrate von 48.0 KHz bzw. 128 kB/s und kann die Daten direkt auf den MP3 Player oder iPod laden. Zudem bieten die Radioprogramme unserer europäischen Nachbarn ein breit gefächertes Musikgenre - dies ohne die typisch deutsche Radiolaberei.


Comag SL 40 HD und der MPEG Transport Stream (.ts)
Wer daran interessiert ist, seine via Satellit aufzeichneten Fernseh- oder Radioprogramme am PC zu bearbeiten, Werbung heraus zu schneiden oder in ein anderes Format zu konvertieren, dem sei zum einen das Programm "VideoLAN VLC Media Player" und die Internetseite von Pennula zum Thema ".ts in .mp3 konvertieren" empfohlen.
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