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Stadtplan und Straßenkarte von Frankfurt am Main aus dem Jahre 1959

Im Jahre 1959 gab die damalige Frankfurter Sparkasse von 1822 einen Stadtplan im Maßstab 1:15.000 als Werbegeschenk an ihre Kunden heraus. Auf diesem Stadtplan waren die einzelnen Filialen im Stadtgebiet verzeichnet. Der Stadtplan selbst stammt aus dem Verlagshaus Ravenstein aus Frankfurt am Main, das nach dem Zweiten Weltkrieg als inhabergeführtes Familienunternehmen unter dem Namen "Geographische Verlagsanstalt und Druckerei" vom Inhaber Ernst Ravenstein und später von seinen beiden Kindern fortgeführt wurde. In diesem Zusammenhang ist die Geschichte der Frankfurter Sparkasse von 1822 sehr interessant, denn sie geht auf den 24. November 1816 zurück, als die "Frankfurter Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste und deren Hilfswissenschaften", die sich als Polytechnische Gesellschaft bezeichnete, gegründet wurde. Ihr Ziel war es damals, fortschrittliche Ideen auf technischem, wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet zu fördern. So entstand letztlich am 12. Juni 1822 die Frankfurter Sparkasse von 1822.

Während die Frankfurter Sparkasse von 1822 als Tochtergesellschaft der Polytechnischen Gesellschaft betrieben wurde, gründete eine Bürgerinitiative am 11. Januar 1860 die Sparkasse der Stadt Bockenheim, die später wiederum aufgrund der Eingemeindung der Stadt Bockenheim zur Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1895 zur Städtischen Sparkasse Frankfurt am Main bzw. Stadtsparkasse Frankfurt am Main umfirmiert wurde. Beide Sparkassen fusionierten am 8. März 1989 zur Frankfurter Sparkasse. Die Eigentümer zu Beginn der 1990'er Jahre waren sowohl die Polytechnische Gesellschaft als auch die Stadt Frankfurt am Main. Um wiederum die Frankfurter Sparkasse in die Konzernstruktur der HeLaBa Landesbank Hessen-Thüringen (Holding) zu integrieren, mußte die Rechtsform vom wirtschaftlichen Sparkassenverein in eine Aktiengesellschaft erfolgen. Im Jahre 2005 erwarb die HeLaBa von der Polytechnischen Gesellschaft und von der Stadt Frankfurt am Main schließlich die entsprechenden Anteilsscheine wurde zur neuen Eigentümerin. Ein großer Teil des Verkaufserlöses der Polytechnischen Gesellschaft kam dabei der in diesem Zusammenhang neu gegründeten Stiftung Polytechnische Gesellschaft zu. Die Polytechnische Gesellschaft e.V. und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main setzen sich heute wie damals für die Förderung der Frankfurter Stadtgesellschaft ein.


Der entsprechende Stadtplan aus dem Jahre 1959 ist im Original ca. 72 cm breit und ca. 80 cm hoch. Auf dieser Internetseite wird der Stadtplan mit Hilfe eines speziellen Programmes dargestellt, wobei zum Anschauen der "Adobe Flash Player" benötigt wird, der kostenlos als "Browser-Plug-In" von www.adobe.de heruntergeladen werden kann. Im elektronischen Stadtplan kann problemlos über die Befehlszeile unterhalb der Abbildung navigiert werden, d.h. vergrößern, verkleinern oder nach links bzw. nach rechts wandern.


Weitere Stadtpläne und Straßenkarten können kostenlos in der Rubrik Spezialthemen, dort unter Historische Stadtpläne und Straßenkarten von Frankfurt am Main, abgerufen werden. Dort stehen u.a. auch der weltberühmte "Malerische Plan von Frankfurt am Main" aus dem Jahre 1864 von Friedrich Wilhelm Delkeskamp sowie der "Plan von Franckfurt am Mayn" aus dem Jahre 1715 von Johann Baptist Homann zur Verfügung.

Hinweis: Diese Karte und alle Stadtpläne aus dem Jahre 1715, 1845, 1852, 1864, 1888, 1902, 1904, 1908, 1910, 1920, 1925 und 1928/1933 sowie 1959 stehen auch als Download (JPEG Bilddatei) zur Verfügung.

Aktuelle Stadtansichten können auf der Sonderseite www.frankfurt.pennula.de in Form von Wetterkameras und Webcams betrachtet werden. Auf jener Internetseite sind alle bekannten und frei zugänglichen Webcam-Bilder von Frankfurt am Main übersichtlich dargestellt.
Alter Stadtplan Frankfurt am Main aus dem Jahre 1959, Stadtkarte der Frankfurter Sparkasse, Polytechnische Gesellschaft und Verlagshaus Ravenstein aus Frankfurt am Main
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