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Hinweise zum Ultraleichtfliegen sowie zum Flugzeug-Charter auf Mallorca

Da hat man nun seinen Pilotenschein in der Tasche und stellt mit den Jahren fest, daß das Fliegen in heimischen Gefilden zwar nicht langweilig wird, aber dennoch träumt man davon, mit dem Motorflugzeug oder mit dem Ultraleichtflugzeug auch einmal in anderen Orten oder gar im Urlaub einen Rundflug zu machen. Ich sehnte mich im September 2014 nach ein bißchen Sonnenschein und geriet in die große, undurchsichtige Last-Minute-Internetwelt. Nach Mallorca, so dachte ich noch, wollte ich nie, da ich zu sehr von "Ballermann & Co." sowie von deutschen "Neckermann-Touristen" abgeschreckt war. Doch dann kam es ganz anders.


1. Einleitung
Mit dem Wetter und vor allem mit dem Sonnenschein hatte ich bislang immer gute Erfahrungen auf den kanarischen Inseln gemacht. Doch die Preise dort sind im Vergleich zu den balearischen Inseln ins Unmögliche gestiegen. Eine Woche auf Mallorca in einem recht ordentlichen Hotel kostet pro Person knapp 800 Euro, während auf Gran Canaria mittlerweile 1.300 Euro verlangt werden. Und dafür, daß ich ja nur Strandwandern, Sonnetanken, Schwimmen und Fliegen wollte, war ich nicht bereit, die Preisdifferenz in Höhe von 500 Euro zu zahlen. Diese 500 Euro wollte ich dann doch lieber in Flugstunden investieren.

Über diverse Last-Minute-Reiseportale waren Flug, Hotel und Transfer gebucht, so daß ich nun nach einer Charter-Möglichkeit für Motorflugzeuge bzw. Ultraleichtflugzeuge suchte. In Deutschland gibt es einige wenige Flugschulen, die - ähnlich wie Ferienfahrschulen - eine Pilotenausbildung im Frühjahr oder im Herbst auf Mallorca anbieten. Zumindest findet man diverse Hinweise und Foreneinträge im Internet. Doch verfolgt man diese Berichte im Detail oder ruft bei diesen Flugschulen an, muß man sich anhören, daß das Flugzeug gegroundet ist, daß die Jahresnachprüfung überfällig ist oder daß zur Zeit eben keine Möglichkeit besteht. Verwiesen wurde ich auf den Real Aeroclub de Baleares, der auch im Internet unter www.racbaleares.es vertreten ist. Doch trotz meiner E-Mail-Anfrage auf spanischer und englischer Anfrage, habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Sei's drum, denn bei Chartergebühren von knapp 200 Euro pro Flugstunde mit der angebotenen Cessna 152 oder mit der Piper Archer II wäre mein Flugstunden-Taschengeld innerhalb von mehr oder weniger zwei Stunden gänzlich aufgebraucht gewesen.


2. Luftsportverein Aviación en las Aulas
Via Internet- bzw. Google-Suche fand ich dann den spanischen Aeroclub mit dem schönen Namen Aviación en las Aulas, der am Campo de Vuelo de Binissalem, also am Flugplatz in Binissalem, beheimatet und unter www.aviacionenlasaulas.es im Internet zu erreichen ist. Bei Aviación en las Aulas handelt es sich um einen Luftsportverein sowie um eine Flugschule, die ausschließlich im Bereich von Ultraleichtflugzeugen tätig ist (keine Motorschirme, keine Trikes und keine anderen Luftsportgeräte). Meine E-Mail-Anfragen wurden leider nicht wirklich schnell beantwortet, so daß ich mich dazu entschied, einfach einmal dort anzurufen. Mit ein bißchen Spanisch und Englisch sollte man sich am Telefon verständigen können.
Aviación en las Aulas

Und es klappte: Ich kündigte mich als deutschen Piloten an, der gerne auf Mallorca Rundflüge machen möchte. Rundflüge nicht als Passagier, sondern als verantwortlicher Luftfahrzeugführer, d.h. als Pilot In Command (PIC). Sogleich ergab sich das bekannte Problem, daß wir leider immer noch nicht in einem einheitlichen Europa bzw. in einem Europa mit harmonisierten Rechtsvorschriften leben. Um es auf den Punkt zu bringen: Als deutscher Ultraleichtpilot kann man in Spanien mit einem Ultraleichtflugzeug mit deutscher Kennung fliegen. Man kann, man darf aber nicht. Dies entspricht der Variante der oben genannten deutschen Flugschulen, die mehr oder weniger als Ferien-Flugschulen auf Mallorca tätig sind oder tätig waren. Genaue Rechtsvorschriften sind hierzu allerdings nicht zu finden, denn die deutsche UL-Lizenz SPL wird in Spanien nicht anerkannt, da das Ultraleichtfliegen sowohl in Spanien als auch in Deutschland nationalen Rechtsvorschriften unterliegt. Die deutsche UL-Lizenz müßte also vorher erst von einer spanischen Luftfahrtbehörde umgeschrieben werden, so daß man sich als deutscher Sport- bzw. Privatpilot mit einem Ultraleichtflugzeug mit deutscher Kennung im spanischen Luftraum rechtlich einwandfrei bewegen darf. Was die Versicherungskonditionen betrifft, so ist dies ein völlig anderes Thema, was mit dem Eigentümer bzw. Halter des Flugzeuges besprochen werden muß. Da ich keine exakten, nationalen Rechtsvorschriften in Spanien finden konnte, da ich der spanischen Sprache in diesem Punkt nicht mächtig bin, könnte man diesen Umstand, also das Fliegen mit deutscher Lizenz in einem deutschen Charter-Flugzeug in Spanien als rechtliche Grauzone behandeln. Im Grunde genommen entspricht dies ja einem herkömmlichen Auslandsflug, d.h. von Deutschland nach Spanien. Eine kleine Hilfe hierzu bietet die European Microlight Federation (EMF), die im Internet unter www.emf.aero zu erreichen ist und bislang nur eine Sammlung von nationalen, europäischen Rechtsvorschriften zum Thema Auslandsflug anbietet. Als Download wird von der EMF die Broschüre "MLA Flying in Europe" angeboten. Man findet darin grundlegende Informationen sowie Adressen von Verbänden und Luftfahrtbehörden im europäischen Ausland.

Die andere Variante umfaßt folgende Situation: Mit einer deutschen UL-Lizenz ein Ultraleichtflugzeug mit spanischer Kennung fliegen. Dies ist als verantwortlicher Luftfahrzeugführer, d.h. als Pilot In Command (PIC), nur in zwei Fällen möglich. Entweder man absolviert bei einer spanischen Flugschule eine UL-Ausbildung bzw. UL-Umschulung (sprichwörtlich von "deutsch" auf "spanisch"), erhält dann eine Bestätigung, mit der man dann seine deutsche UL-Lizenz von einer spanischen Luftfahrtbehörde umschreiben lassen kann (Dauer ca. zwei Monate). Im Ergebnis erhält man dann neben der deutschen UL-Lizenz auch die spanische UL-Lizenz. Oder man fliegt nicht alleine, sondern in Begleitung eines spanischen Fluglehrers bzw. mit einem spanischen Instructor. Dies entspricht dann der Vorstufe der spanischen UL-Ausbildung bzw. UL-Umschulung. Wie auch immer, ist dies die beste Variante, also mit einem spanischen Instructor zu fliegen, dann damit sind alle nationalen, spanischen Rechtsvorschriften erfüllt, der Versicherungsschutz ist über den Luftsportverein bzw. über die spanische Flugschule abgedeckt und letztlich kennt sich der spanischen Instructor perfekt mit dem spanischen Luftraum sowie insbesondere mit dem Funksprechverkehr innerhalb und außerhalb der CTR aus.




3. Ultraleichtfliegen mit dreiachsgesteuerten Ultraleichtflugzeugen auf Mallorca
Ich entschied ich mich für die rechtlich sichere Variante und wurde Mitglied im Luftsportverein Aviación en las Aulas, denn als Mitglied sind die Flugstunden recht günstig. Demgegenüber steht natürlich die jährliche Mitgliedsgebühr sowie die Aufnahmegebühr als Kostenposition, aber es hat schon seinen Reiz, als Deutscher Mitglied in einem spanischen Luftsportverein zu werden. Außerdem - so meine persönliche Meinung - gehört sich das so, denn schließlich will ich mich als Ausländer im Gastland assimilieren. Mit Pablo J. Ruiz Escobar (Fluglehrer), Roberto Taddeo Baino (Fluglehrer-Assistent) und Gabriel Gomila (Präsident und Fluglehrer) fand ich drei Fliegerkameraden, mit denen ich alle drei Vereinsflugzeuge nutzen konnte. Entschieden habe ich mich jedoch für die Tecnam P92 Echo Light, obgleich noch eine TL 96 Sting und ein EUROFOX Ultraleichtflugzeug zur Verfügung stehen. Alle Vereinsflugzeuge sind in einem technischen einwandfreien Zustand, wie ich zuvor anhand einer ausführlichen Vorflugkontrolle sowie anhand einer Kontrolle der Wartungspapiere feststellen konnte.

Die drei Vereinsflugzeuge beim Luftsportverein Aviación en las Aulas auf Mallorca Ultraleichtflugzeuge zum Chartern auf Mallorca


3.1 Der Flugplatz Binissalem
Der Flugplatz Binissalem liegt fast in der Mitte der Insel Mallorca, knapp vier Kilometer entfernt von der Autobahn MA-13, die sich zwischen Palma de Mallorca und Alcúdia erstreckt. In unmittelbarer Nähe liegt die Stadt Inca. Beim ersten Besuch würde man den Flugplatz eher als Flugfeld bezeichnen, denn neben einer Graspiste und knapp zehn Flugzeughallen gibt es dort nichts. Strom ist verfügbar und natürlich auch eine Toilette. In den übrigen Flugzeughallen sind u.a. auch Flugzeuge der Echo-Klasse hangagiert. Auch habe ich dort deutsche Flugzeuge gesehen, deren Eigentümer ebenfalls Mitglied im Verein Aviación en las Aulas sind. Wichtig ist, daß der Flugplatz Binissalem noch außerhalb der CTR liegt, d.h. die Nordplatzrunde (Circuitos a pista 04) bzw. die Südplatzrunde (Circuitos a pista 22) befinden sich im nicht kontrollierten Luftraum. Grundsätzlich gilt für Ultraleichtflugzeuge, die in Spanien als Ultraligero, ULM oder auch Microlight bezeichnet werden, eine maximale Flughöhe von 1.000 Fuß über Grund (GND).

Luftsportverein Aviación en las Aulas am Flugplatz Binissalem auf Mallorca Campo de Vuelo de Binissalem


3.2 Orientierung im spanischen Luftraum über Mallorca
Abgesehen von der Lizenzfrage und Berechtigung, sich im spanischen Luftraum zu bewegen, ist es natürlich wichtig, eine aktuelle Luftfahrtkarte mitzuführen. Diese wird in aller Regel vom Verein zur Verfügung gestellt. Allerdings fällt es sehr leicht, sich auf bzw. über der Insel Mallorca zu orientieren, da man bereits in der genannten Flughöhe von knapp 333 Metern schnell einen Überblick über die gesamte Ausdehnung der Insel in alle vier Himmelsrichtungen bekommt. Dennoch habe ich Euch nachstehend eine VFR-Karte aus dem spanischen Luftfahrthandbuch kopiert, damit Ihr sehen könnt, daß man insbesondere die Flugrouten der großen Verkehrsflugzeuge, die den internationalen Flughafen von Palma de Mallorca anfliegen, beachten muß. Ist am internationalen Flughafen von Palma de Mallorca der Runway 06 in Betrieb, landen Verkehrsflugzeuge vom Südwesten über das Meer kommend bzw. starten über die Inselmitte heraus. Ist der Runway 24 in Betrieb, kommen Verkehrsflugzeuge aus dem Nordosten über die Inselmitte zur Landung.

Orientierung im spanischen Luftraum über Mallorca

Dann gibt es auch auf Mallorca Flugbeschränkungsgebiete (Restricted Areas), die wir in Deutschland unter dem Kürzel ED-R kennen. Dies betrifft jedoch nur drei Regionen auf der Insel, nämlich die LER 145 und die LEP 143 in der Bucht von Palma de Mallorca sowie die F16 im Westen von Mallorca bei Puerto de Andraitx. Bei der LER 145 und die LEP 143 handelt es sich übrigens um die Sommerresidenz der spanischen Königsfamilie, die nicht überflogen werden darf. Aufpassen muß man zusätzlich in der Bucht von Pollença im Norden der Insel, da sich dort ein militärischer Hubschrauberplatz sowie Wasserflughafen befindet. Es ist zwar kein klassisches Flugbeschränkungsgebiet, jedoch ist dort mit entsprechenden Militärflügen zu rechnen.

Luftfahrtkarte VFR Palma de Mallorca mit CTR PALMA


3.3 Wind- und Wetterverhältnisse auf Mallorca
Grundsätzlich sollte man sich bewußt darüber sein, daß man sich auf einer Hochseeinsel im Mittelmeer befindet, d.h. alle möglichen Wetterphänomene, die man als Privatpilot entweder in den Bergen oder am Meer kennt, können auf Mallorca durchaus plötzlich und unerwartet auftreten. Um jedoch nicht ganz unerwartet in ein plötzlich auftretendes Gewitter zu fliegen, empfehle ich die Internetseite der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET), die im unter www.aemet.es in spanischer sowie in englischer Sprache zur Verfügung steht.

Regional Radar Mallorca Agencia Estatal de Meteorología
Besonders empfehlenswert ist das örtliche Wetter-Radar, das sogenannte "Regional Radar", denn im Abstand von zehn Minuten wird das aktuelle Wettergeschehen, insbesondere Niederschläge und Gewitter, für den gesamten belearischen Luftraum präsentiert. Beachtet bitte, daß es sich bei der nebenstehenden Abbildung nicht um ein Live-Radar-Bild handelt, sondern um eine Aufzeichnung vom 23. September 2014. Das aktuelle Live-Radar-Bild findet Ihr bei der AEMET.

Aber auch anhand dieser Aufzeichnung ist zu erkennen, daß der Wind im Normalfall aus Süd-Südwest kommt, wobei es zu berücksichtigen gilt, daß an den Küsten Mallorcas in niedriger Höhe stets ablandiger und auflandiger Wind herrscht. Manchmal hilft auch ein Blick auf Wetterkameras bzw. Webcams, weshalb ich unter www.mallorca.pennula.de eine kleine Übersicht von aktuellen Webcams erstellt habe.

Achtung: Aber es gibt noch eine topographische Besonderheit auf Mallorca, nämlich die Gebirgszüge, die sich von Andratx im Südwesten bis nach Pollença im Norden erstrecken.


Die Fliegerkameraden vom Luftsportverein Aviación en las Aulas bestätigten mir, daß es gefährlich ist, entlang der Küste auf der nord- bzw. nordwestlichen Seite zu fliegen.

Die Gebirgszüge wirken je nach Wetterlage wie eine Stauwand, d.h. Gewitterfronten drücken sich vom Süden der Insel kommend entlang der Orte Valldemossa, Dejà und Sóller in den Norden. Blickt man vom Flugplatz Binissalem auf die Berge, kann man unter Umständen keine schlechte Wetterlage erkennen, da sich das Wettergeschehen hinter den Bergen abspielt und dort sprichwörtlich ansammelt. Erst im Norden bei Pollença zieht die Gewitterfront direkt über das Land in die Bucht von Pollença und über den Ort Alcúdia. So kann es passieren, daß Gewitterfronten direkt im Süden bei Andraitx durchbrechen und in der gedachten Linie über Palma de Mallorca in östlicher Richtung weiter über Llucmajor und Felanitx ziehen.
Wind- und Wetterkarte Mallorca

Während im Süden die Gewitterfront quer von West nach Ost über die Insel zieht, bleibt es in der Inselmitte verdächtig freundlich. Im Norden hingegen bricht die Gewitterfront bei Pollença durch und zieht über Alcúdia hinweg. Dann ist es auch im Norden ungemütlich, während es in der Inselmitte immer noch verdächtig freundlich ist. Irgendwann aber, meistens in den Nachmittagsstunden, hat sich auf der Wetterseite hinter den Gebirgszügen solch eine enorme Menge angesammelt, daß die Gewitterfront plötzlich und wirklich schlagartig über Valldemossa, Dejà und Sóller hinwegfegt und innerhalb weniger Minuten auch über die Inselmitte zieht. In diesem Fall, so habe ich es bei meinen Rundflügen mehrfach erlebt, schafft man es nicht mehr, vom Norden in den Süden bzw. vom Süden in den Norden zu fliegen, da sich die Gewitterfront dann quer über die Inselmitte ausbreitet.

Ein ähnliches Szenario ist ganz im Osten der Insel zu erwarten: Fliegt man auf der Meeresseite, beispielsweise von Cala Ratjada in Richtung Süden nach Porto Cristo oder weiter südlich nach Porto Colom oder Cala Figuera, bewegt man sich aufgrund der für unsere Verhältnisse niedrigen Flughöhe meistens unterhalb der Berge, die sich entlang der Ostküste erstrecken. Der Blick auf das Wettergeschehen ist dann recht eingeschränkt, so daß es bei der oben geschilderten Wetterlage wiederum passieren kann, daß man von einer sonnenverwöhnten Bucht plötzlich hinter dem nächsten Berg in eine Schlecht-Wetter-Front fliegt.

Herrliches Wetter über der Bucht von Pollença
Herrliches Wetter über der Bucht von Pollença
Wolken türmen sich hinter dem Gebirge im Nordwesten
Wolken türmen sich hinter dem Gebirge im Nordwesten

Schönstes Wetter im Norden in der Cala Agulla
Schönstes Wetter im Norden in der Cala Agulla
Gewitterwolken wenige Meter weiter südlich bei Cala Ratjada
Gewitterwolken wenige Meter weiter südlich bei Cala Ratjada

Drei Flugminuten später bereits kurz vor der Gewitterfront
Drei Flugminuten später bereits kurz vor der Gewitterfront
Die richtige Entscheidung: Sofort umkehren und zurück in die Inselmitte
Die richtige Entscheidung: Sofort umkehren und zurück in die Inselmitte

Dieses beschriebene Wetterszenario entspricht mehr der Ausnahme als der Regel. Doch gerade bei Sportpiloten kommt manchmal die gründliche Flugvorbereitung und ein entsprechend ausführliches Wetter-Briefing zu kurz. Nach dem Motto: Wir wollen ja nur kurz einmal einen kleinen Rundflug machen. Um Euch daher vor nicht gefährlichen, aber vor fliegerisch unangenehmen Wetterszenarien zu bewahren, solltet Ihr diese topographischen Besonderheiten von Mallorca stets berücksichtigen und Euch - wie bereits oben geschrieben - immer vor Augen halten, daß Ihr Euch geographisch gesehen im Mittelmeer bzw. auf einer Hochseeinsel bewegt.




4. Zusammenfassung
Ich weiß gar nicht, wie viele Flugstunden ich auf bzw. über Mallorca mit der Tecnam P92 Echo Light unterwegs war. Jedenfalls habe ich einen Großteil meines Reise-Taschengeldes in Flugstunden investiert. Warum auch nicht? Es hat soviel Freude bereitet, diese herrliche Landschaft zu befliegen. Insgesamt sind bei meinen Flügen mehrere Videofilme mit der GoPro-Kamera im Cockpit und weit über 1.900 Luftbildaufnahmen entstanden. Von den 1.900 Luftbildern war zwar mehr als die Hälfte unbrauchbar, weil unscharf oder verwackelt, aber dennoch sprechen diese Zahlen dafür, wie schön das Leben eines Sportpiloten bzw. Privatpiloten im Urlaub sein kann.

Privatpilot Markus Lenz alias Pennula mit der Tecnam P92 Echo Light auf Mallorca

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, ebenfalls eine Flugwoche auf Mallorca zu absolvieren, dem vermittle ich gerne den Kontakt zum Luftsportverein Aviación en las Aulas. Schreibt mir einfach eine E-Mail-Nachricht an die Adresse mallorca@pennula.de, so daß ich Euch alle weiteren Kontaktdaten, Telefonnummern, Adressen sowie Anfahrtsskizzen zum Flugplatz in Binissalem übermitteln kann. Zum Schluß dieses Berichtes noch ein herzliches Dankeschön bzw. "Muchas Gracias" an Pablo und Roberto.

Pablo J. Ruiz Escobar und Markus Lenz Roberto Taddeo Baino und Markus Lenz
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