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Stromsparen durch einen USB Multi-Display Adapter am Notebook

Meine Absicht lag weniger in dem Gedanken, den Stromverbrauch für den ganzen Computerkram zu reduzieren, sondern vielmehr störte mich der ständig laufende Lüfter im Computer sowie die Lüfter an und über den Festplatten. Aufgrund der Videobearbeitung hatte ich in Spitzenzeiten drei Bildschirme an einem großen, leistungsstarken PC-Tower angeschlossen. Ein duales Bildschirmsystem, um das Computerbild auf einem zweiten Bildschirm zu erweitern, sowie ein HDTV-Monitor, um das Videoschnittbild live auszuspielen. Die Videofestplatten - damals Ultra-SCSI, heute SATA - brauchten ihre Kühlung; dies insbesondere im Schnittbetrieb.

Über diesen PC-Tower - ich nenne ich fortfolgend einfach "großer PC" - lief meine ganze Computerwelt: E-Mails, Internet, Textverarbeitung, Internetseitenprogrammierung, Bild- und Videobearbeitung und vieles, vieles mehr. Noch vor einigen Jahren hatte ich zwei Belinea-Röhrenbildschirme angeschlossen, weil ich erst sehr spät auf die Flachbildschirme der zweiten und dritten Generation abgewartet habe. Wie dem auch sei, sind im laufenden Betrieb mindestens 600 Watt bis 800 Watt Strom verbraucht worden (zum einen der große PC, die beiden Röhrenbildschirme, etc.). Kommt dann noch der Laserdrucker in seiner Aufwärmphase und Druckphase hinzu, war das Kilowatt an Stromverbrauch sehr schnell erreicht. Dank der Flachbildschirme konnte der Stromverbrauch ein wenig reduziert werden. Auch habe ich drei Videofestplatten durch Solid State Festplatten ausgetauscht - dies jedoch, um vorrangig nicht weniger Strom zu verbrauchen, sondern um den Lüfterlärm zu verringern.

Energiekostenmeßgerät
Als dann noch die örtlichen Stadtwerke mitteilten, daß die Kilowattstunde Strom einmal mehr teurer und teurer werden sollte, hatte ich mein Computerverhalten analysiert: Die Kiste (großer PC) läuft beruflich bedingt und auch in der Freizeit mehrere Stunden am Tag. Das Hauptarbeitsfeld liegt aber in der Textverarbeitung.

Und so stellte ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, nur mein Notebook zumindest für die Textverarbeitung, für das Internetsurfen sowie zum E-Mail-Schreiben zu verwenden. Die große Kiste muß ja nur dann laufen, wenn die Bild- und Videobearbeitung im Vordergrund steht. Um das ganze mit Zahlen zu untermauern, habe ich mir ein günstiges Energiekostenmeßgerät gekauft (kauft Euch hier die billigste Variante, die Euch lediglich die verbrauchte Leistung anzeigt).

Also stöpselte ich das Notebook an den ersten Flachbildschirm und freute mich, daß Bildschirm und Notebook-Netzteil gerade einmal ca. 42 Watt Strom benötigten. Doch die Freude währte nicht lange, da das Notebook-Display bzw. die Notebook-Grafikkarte eine andere Auflösung lieferte als es der Flachbildschirm verlangte. Außerdem kam und komme ich mittel- und langfristig nicht mit der Notebook-Tastatur zurecht. Doch der wirklich absolut geniale Erfolg war die Ruhe im Arbeitszimmer: Kein Lüfter, keine ratternden Festplatten, lediglich ein leiser und kaum wahrnehmbarer Notebooklüfter. Exakt diese Ruhe mußte es sein, um vernünftig Texte zu schreiben oder konzentriert in irgendwelchen Tabellen zu arbeiten, ohne daß dabei der brummende PC-Lüfter, PC-Grafikkarten-Lüfter sowie die Festplattenlüfter ratterten. Doch ich stand vor drei Problemen: Erstens mußte ich etwas finden, um die Notebook-Auflösung an die Flachbildschirm-Auslösung anzupassen. Zweitens mußten die große Standard-Tastatur und die Standard-Maus ans Notebook angeschlossen werden. Drittens sollte das Notebook soweit wie möglich entfernt auf dem ohnehin viel zu kleinen Schreibtisch stehen.


Problem Nr. 1:
Notebook und externer Monitor

Mein Notebook, das gute und treue Toshiba Satellite A100-589, liefert über die interne Grafikkarte eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Über den externen VGA-Anschluß läßt sich jedoch keine andere Auflösung erzwingen, so daß ein externer Bildschirm zwangsläufig auch diese nicht standardisierte Auflösung darstellen muß. Mein Flachbildschirm von Samsung erwartet jedoch eine Auflösung von 1680 x 1050 Pixel. Ohne den Taschenrechner zu bemühen merkt man, daß keine der beiden Auflösungen irgendwie zueinander passen, ohne daß schwarze Balken links und rechts bzw. oben oder unten dargestellt werden. Doch, was nun? Einen neuen Bildschirm kaufen? Nein, das kam nicht in Frage. Durch Zufall bin ich auf einen sogenannten USB Multi Display Adapter gestoßen, der via USB an ein Notebook angeschlossen wird, seine eigene Grafikkarte beinhaltet und verschiedene Standardauflösungen bis 1920 x 1080 Pixel generiert. Genau so ein Displayadapter mußte es sein. Und ein zweiter Vorteil wurde dabei deutlich: Dadurch, daß der Displayadapter via USB angeschlossen wird, kann ein 3 Meter bis 5 Meter langes USB-Kabel (Verlängerung) zwischen Notebook und externem Bildschirm verlegt werden. Normale Verlängerungskabel für VGA- bzw. DVI-Geräte sind doppelt und dreifach abgeschirmt und kosten weit über 100,oo Euro.

Displaylink USB Multi Display Adapter USB 2.0 zu DVI, VGA oder HDMI
Ich habe mich seinerzeit für den "Displaylink" USB Multi Display Adapter USB 2.0 zu DVI, VGA oder HDMI entschieden, der es ermöglicht, jeden Monitor, jedes LCD Display und jeden Videobeamer an einen PC bzw. an ein Notebook anzuschließen. Voraussetzung ist lediglich eine freie USB-Buchse. Durch die im Lieferumfang befindlichen Adapter von VGA zu DVI und von DVI zu HDMI kann das Notebook, das originär über keinen HDMI-Anschluß verfügt, auch an große Flachbildschirme (TV-Geräte mit HDMI) angeschlossen werden. Das Geniale, was mir zuvor nicht bewußt war: Es können bis zu sechs Adapter gleichzeitig an einen PC bzw. an das Notebook (über einen USB-Hub) angeschlossen werden, um - wer es braucht - sechs Bildschirme anzusteuern.

Aufgrund der mitgelieferten Treiber kann der reguläre Windows-Bildschirm dann im Extremfall auf sechs Einzelbildschirme vergrößert und erweitert oder gespiegelt werden. Ebenso genial: Der Displayadapter bezieht seinen Strom über den USB-Anschluß, d.h. es ist kein zusätzliches Netzteil erforderlich. Bei meiner Konfiguration ist der Displayadapter über die mitgelieferten Treiber so eingestellt, daß das Notebook startet, danach automatisch das Notebook-Display auf schwarz "abschaltet", dafür das Notebook-Bild mit korrekter Auflösung auf dem externen Monitor dargestellt wird. Das Bild ist perfekt! Selbst die Bildbearbeitung unter Photoshop ist durchaus möglich. Bei der Videobearbeitung, beispielsweise mit Adobe After Effects oder mit Canopus Grass Valley Edius, wird jedoch kein Videoschnittbild angezeigt, was mit der spezifischen Technologie der Videoschnittprogramme und der originären Grafikkarte zusammenhängt. Jedoch Textverarbeitung und das Einfügen von Grafiken und Bildern unter Microsoft Word ist 100% gewährleistet. Auch das Anschauen von Videofilme über die Videoportale YouTube & Co. ist möglich. Der Displayadapter ermöglicht folgende Bildschirmauflösungen: 640 x 480 Pixel, 720 x 480 Pixel, 768 x 576 Pixel, 800 x 600 Pixel, 1024 x 768 Pixel, 1280 x 720 Pixel, 1280 x 1024 Pixel, 1360 x 768 Pixel, 1368 x 768 Pixel, 1440 x 900 Pixel, 1600 x 1200 Pixel, 1680 x 1050 Pixel und volle 1920 x 1080 Pixel.


Problem Nr. 2:
Externe Maus und Tastatur am Notebook
Es gibt zwar zahlreiche Mäuse und Tastaturen, die via USB an das Notebook angeschlossen werden können, aber ich wollte ja die ohnehin vorhandene PS/2-Tastatur sowie die Schreibtisch-Computer-Maus vom großen PC verwenden. Moderne Notebooks verfügen zwar mittlerweile über eine Zehnertastatur, aber die gesamten Notebook-Tastaturen sind "Spielzeug". Wer mit dem Commodore 64, liebevoll "Brotkasten" genannt, aufgewachsen ist, braucht im späteren Leben eine reguläre PC-Tastatur (Cherry Standard). Es mußte also ein Adapter von USB auf PS/2 her. Diesen gibt es im Handel für 3,50 Euro. Via USB erkennt der angeschlossene Rechner automatisch, ob entweder eine Tastatur oder eine Maus oder beides angeschlossen sind. Sämtliche Funktionen, u.a. "Num" und Zehnertastatur werden einwandfrei durchgeschaltet. Damit war das zweite Problem auch gelöst.
PS/2-Adapter für USB PS2 Maus Tastatur

Problem Nr. 3:
USB-Verlängerung
Nun galt es, das Notebook soweit entfernt wie möglich von Tastatur, Maus und externem Bildschirm aufzustellen. Hierfür reichte ein schlichtes USB-Verlängerungskabel mit einer Länge von 5 Metern aus. Verluste, was das Bild betrifft, treten hierbei nicht auf, da der Displayadapter am Ende des Kabels - also nach fünf Metern - erst angeschlossen wird und an ihm direkt das ca. 40cm kurze VGA/DVI-Kabel zum Bildschirm. Mit einem kleinen USB-Hub oder USB-Verteiler konnte der ganze Kabelkram tief hinter den Schreibtisch im wahrsten Sinne des Wortes fallen gelassen werden, so daß das Notebook lediglich mit dem Stromkabel und dem Netzwerkkabel und einem USB-Kabel angeschlossen auf dem Schreibtisch steht.


Im praktischen Betrieb verbraucht diese Konfiguration gerade einmal ca. 42 Watt Strom. Das ist weniger als die gute, alte Glühbirne. Und wenn ich zwischen großem PC und Notebook wechsle, müssen lediglich das VGA-Kabel sowie die Maus- und Tastaturkabel manuell umgesteckt werden. Startet das Notebook in dieser Konstellation, merkt es automatisch, daß das eigene Display genutzt werden soll, d.h. ein Ändern der Treibereinstellungen ist nicht notwendig. Eine ideale Lösung für alle jene, die effektiv Stromsparen möchten, indem sie das Notebook zum "normalen" Arbeitscomputer mit großem Bildschirm und vernünftiger Tastatur auf- und umrüsten. Mit dem zusätzlichen USB-Verteiler können auch Drucker, Scanner sowie andere Geräte angeschlossen werden. Und da man gewiß nicht alle halbe Stunde zwischen großem und kleinem Arbeitscomputer umschalten muß, ist das manuelle Kabelstöpseln definitiv zumutbar.


Anders formuliert: Ein Monat hat rechnerisch 30 Tage und bei fünf Stunden Stromverbrauch á 600 Watt bei der großen Kiste täglich sind dies in Summe 600 Watt x 5 Stunden x 30 Tage = 90.000 Wattstunden pro Monat. Bei der kleinen Notebook-Konstellation fallen hingegen nur 42 Watt x 5 Stunden x 30 Tage = 6.300 Wattstunden pro Monat an. 90 Kilowattstunden entsprechen ca. 90 x 0,30 Euro = 27,00 Euro, während 6 Kilowattstunden lediglich 1,80 Euro ausmachen. Nach bereits zwei Monaten haben sich die Ausgaben für den Displayadapter und die USB-Stecker amortisiert. Nachstehend die wichtigsten Komponenten zum Stromsparen:

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