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BP OLEX Flieger-Navigationskarte von 1939 für das Deutsche Reich

BP OLEX Flieger-Navigationskarte von 1939 für das Deutsche Reich


Am 1. Juli 1904 wurde die Aktiengesellschaft für österreichische und ungarische Mineralölprodukte (OLEX) in Wien gegründet. Das Kürzel "OLEX" entstand aus der damals üblichen Telegrammadresse, die von "Petrolexport" auf "Olex" verkürzt wurde. Um auch von Österreich-Ungarn aus Fuß auf dem deutschen Markt zu fassen, der damals vornehmlich von US-amerikanischen Mineralölgesellschaften dominiert war, hatte die OLEX die Gründung von insgesamt sieben deutschen Tochtergesellschaften beschlossen. Jedoch war der Wettbewerb so stark, daß sich die OLEX mit ihren sieben deutschen Tochtergesellschaften bereits im Jahre 1911 der Deutschen Erdöl-Aktiengesellschaft (DEA) als Konzerntochter unterordnen mußte.

Erst im Jahre 1922 wurde von der OLEX in Deutschland die erste Tankstelle für Kraftfahrzeuge erbaut, wobei das Benzin in den 1920'er Jahren voerst unter der Marke "Strax" und das Motoröl unter der Marke "Olexol" verkauft wurde.

Der Wettbewerb verstärkte sich jedoch so sehr, daß die Anglo-Persian Oil Company (APOC) die OLEX im Jahre 1926 zu einer Fusion zwang. Sie blieb abermals als Konzerntochter erhalten, firmierte fortan aber unter dem Namen OLEX Deutsche Petroleum-Verkaufsgesellschaft mbH. Bis in die 1930'er Jahre erwarb die Anglo-Persian Oil Company (APOC) alle Aktienanteile der Europäischen Petroleum-Union (EPU) und der zu ihr gehörenden Deutschen Erdöl-Aktiengesellschaft (DEA), so daß das Unternehmen wiederum einen neuen Firmennamen, nämlich OLEX Deutsche Benzin- und Petroleum-Gesellschaft mbH, erhielt. Der uns heute bekannte Markenname "BP" stammte ursprünglich von der Europäische Petroleum-Union (EPU), welche für den Vertrieb ihrer Produkte in Großbritannien eine Tochtergesellschaft namens British Petroleum Company gründete. Hieraus resultiert die Abkürzung BP (ehemals "British Petroleum" und heute "Beyond Petroleum"). Entsprechend übernahm auch die OLEX dieses Markenzeichen, da sie ja als Konzerntochter unmittelbar zur Europäischen Petroleum-Union (EPU) gehörte.

Im Deutschen Reich war die OLEX die viertgrößte Mineralölgesellschaft und verkaufte neben Petroleum und Autobenzin nun auch Flugbenzin und Schmierstoffe. So entstand im Jahre 1937 die Flieger-Navigationskarte der OLEX, die vom Justus Perthes Verlag in Gotha gestaltet wurde. Auf dieser Luftfahrtkarte bzw. Flieger-Navigationskarte waren seinerzeit alle deutschen Flughäfen, Flugplätze und Landeplätze verzeichnet, an denen Flugbenzin und Schmierstoffe von OLEX bzw. von BP zur Verfügung standen.

Die OLEX Flieger-Navigationskarte ist im Original ca. 62 cm x 52 cm groß und als Siebenfarbendruck herausgegeben worden. Aufgrund der Bildgröße ist die Karte nachstehend in 18 einzelnen Kartenabschnitten digitalisiert worden, die nachstehend angeschaut werden können.

BP OLEX Flieger Navigationskarte Luftfahrtkarte

Für Freunde der Luftfahrt und Luftfahrtgeschichte kann die OLEX Flieger-Navigationskarte auf dieser Seite als komplettes Vollbild angeschaut werden: http://www.pennula.de/olex-flieger-navigationskarte/olex-flieger-navigationskarte-komplett.htm (5520 x 4650 Pixel)
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