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Panasonic Eneloop Pro Ni-MH Akku 2500 mAh mit starker Leistung und geringer Selbstentladung

Der Akku für ein ganzes Leben: SANYO Eneloop

Diesen Erfahrungsbericht könnte ich auch mit dem Untertitel "Die richtigen Akkus für ein ganzes Leben lang" bezeichnen, denn egal, ob es sich um ein Meßgerät, um ein GPS Navigationsgerät, um eine Digitalkamera, um ein ICOM-Funkgerät mit Batterieschacht oder um eine Taschenlampe handelt, bin ich immer auf das Problem gestoßen, daß die darin genutzten Akkus permanent ihren Geist aufgeben.

SANYO Eneloop

SANYO Eneloop

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Da ich nicht jedes Mal teure Standard-Batterien an der Tankstelle kaufen wollte, bin ich zunächst auf NiMH- und NiCD-Akkus vom Typ "Mignon" umgestiegen. Doch diese Akkus erfreuten mich nur für kurze Zeit. Trotz der starken Kapazität von 2.500 mAh oder sogar 2.800 mAh waren die Dinger nach einem halben Jahr unbrauchbar. Aufgeladen wurden die NiMH-Akkus mit dem elektronisch geregelten Ladegerät der Hausmarke "Voltcraft" von der Firma Conrad Electronic. Damit wurde ein schonendes Ladeverfahren genutzt. Aber nach vielleicht vier oder fünf Ladezyklen begann bei den abgebildeten Akkus das Problem, daß die Kapazität nicht mehr für mehrere Stunden anhielt, sondern stetig abnahm.

Konnte ich beispielsweise mit dem GPS Navigationsgerät anfangs vier volle Zeitstunden arbeiten, so minimierte sich dieser Zeitraum auf drei Stunden, später auf zwei Stunden und liegt aktuell bei gerade einmal 30 Minuten. Ein intensives "REFRESH" Ladeprogramm konnte dabei auch nicht mehr helfen, sondern verschlimmbesserte den Zustand der Akkus lediglich. Insbesondere die Akkustandsanzeige meiner digitalen Spiegelreflexkamera zeigte zunächst direkt nach dem Aufladen die "volle" Kapazität an; doch nach fünf Bildern rutschte die Akkustandsanzeige auf die "halbe" Kapazität ab. Und wenige Minuten später fiel die Anzeige direkt auf "leer" ab.

Sowohl bei der Photographie als auch bei der Navigation ist dieser Zustand absolut ärgerlich. Schließlich verläßt man sich zu Beginn eines Photo- und Ausflugtages auf "volle" Kapazität der Akkus. Aber nichts Böses ahnend steht man nach wenigen Photos mit leeren Akkus da. Leer ist hierbei allerdings ein falsches Wort, denn am Beispiel meiner Spiegelreflexkamera oder auch am Beispiel anderer Geräte wird deutlich, daß in den meisten Fällen die Akkus nicht gänzlich leer sind, sondern lediglich eine bestimmte Spannung unterschritten wird. Für gewöhnlich arbeiten Elektronikgeräte mit 1,5 Volt-Batterien. Ein normaler Akku liefert allerdings nur 1,2 Volt. Würde ich in meine Kamera also vier Standard-Batterien von der Tankstelle einlegen, erhielte ich 4 x 1,5 Volt = 6,0 Volt. Nutze ich hingegen vier Akkus, liegt lediglich eine Spannung von 4,8 Volt an. Wer sich allerdings an den guten, alten Physikunterricht erinnert, weiß, daß die elektrische Leistung, die von einem Verbraucher genutzt werden soll, das Produkt aus elektrischer Spannung und Stromstärke ist. Das bedeutet bei einer Standard-Batterie mit einer Kapazität von 800 mAh, daß 1,5 Volt x 0,8 Ampère = 1,2 Watt geleistet werden können. Ergo, nach einer Stunde Dauerleistung von 1,2 Watt ist die Batterie definitiv leer. Bei einem Akku hingegen, der eine Kapazität von 2.700 mAh besitzt, heißt das, daß 1,2 Volt x 2,7 Ampère = 3,24 Watt geleistet werden können.

Allein aus diesem Grund sind Akkus mit entsprechend hoher Kapazität zu bevorzugen, da sie auf einen konkreten Zeitpunkt bezogen kurzfristig eine sehr hohe Leistung erbringen bzw. auf Dauer gesehen langfristig mehr Leistung abgeben können. Das Ganze hat allerdings ein Problem, woran sämtliche Akkus bislang scheitern, nämlich die spezifische Selbstentladung. Während Batterien in ihrer Verpackung auf Monate oder sogar wenige Jahre hinweg ihre Kapazität beibehalten, neigen Akkus dazu, ihre Kapazität durch Selbstentladung zu verlieren. Und je älter ein Akku wird, desto kürzer fällt seine Einsatzdauer aus.

Abgesehen von diesem elektrotechnischen Vorwort bin ich auf die Akku-Batterie-Kombination mit dem Namen "Eneloop" gestoßen. Mißtrauisch habe ich die Aussage, daß sich "Eneloop"-Akku-Batterien nur marginal selbst entladen, beachtet; doch ich bin angenehm überrascht worden, denn die Eneloops halten wirklich ein Leben lang. So habe ich im September des letzten Jahres vier Stück Eneloop über Amazon bestellt. Die Eneloops habe ich damals erstmals aufgeladen und sie für mehrere Überlandflüge - sogar wechselweise in der Kamera und im Navigationsgerät - benutzt. Dabei habe ich weit über 1.000 Fotos gemacht. Danach habe ich die Kamera wieder in die Schublade gepackt. Im Oktober habe ich sie erneut genutzt und dann für die Familienphotos zu Weihnachten und zum Neujahr. Die vier Eneloops habe ich zwischenzeitlich nicht aufgeladen; dennoch sind einige tausend Photos mit Blitzlicht entstanden.

Die Eneloops haben bis Februar durchgehalten, so daß ich sie dann zum zweiten Mal aufgeladen habe - und sie halten immer noch! Alles in allem und zusammenfassend bin ich absolut von den Eneloops fasziniert. Während die anderen, hier abgebildeten Akkus mittlerweile ihr Gnadenbrot in Wanduhren, Fernbedienungen oder sonstigen Elektronikgeräten bekommen haben, nutze ich speziell für die Digitalkamera, das Funkgerät und das Garmin Navigationsgerät ausschließlich nur noch die Eneloops. Ich habe das Gefühl, daß die Dinger nie leer werden und kann daher die Eneloops sehr empfehlen.

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