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Eine Rückschau auf die S-VHS Camcorder Panasonic MS 4 und Panasonic MS 5

Mit der MS 4 beherrschte Panasonic jahrelang den Markt der S-VHS-Schultercamcorder. Später wurde die MS 4 überarbeitet und schließlich als Nachfolgerin die MS 5 präsentiert. Dieser Camcorder war zugleich der letzte S-VHS-Schultercamcorder, der von Panasonic entwickelt wurde, danach kam das DV-Format bzw. das Mini-DV-Format auf den Markt. Die korrekte Typenbezeichnung lautete übrigens S-VHS Movie Camera NV-MS4 bzw. S-VHS Movie Camera NV-MS5.

S-VHS Camcorder Panasonic MS 4 und Panasonic MS 5
Sowohl die Panasonic MS 4 als auch die MS 5 sahen auf den ersten Blick fast gleich aus. Die Veränderungen steckten jedoch im Detail: Zum einen hatte die MS 5 einen manuellen Zoomhebel, zum anderen wurde ein Timebase Corrector (TBC) zur Stabilisierung des analogen Bildsignals eingebaut, d.h. Zeitfehler, wie beispielsweise Wellenlinien an vertikalen Kanten (Jitter bzw. Jittering), verschwanden damit. Das bewährte 12x Zoom-Objektiv wurde ebenso bei der MS 4 wie auch bei der MS 5 verbaut. Allerdings hatte Panasonic auf Digital-Zoom und digitale Trickeffekte, die bei der MS 4 noch möglich waren, bei der MS 5 verzichtet.


Beide Kameras verfügten über eine manuelle Blendenregelung sowie über einen eingebauten Lautsprecher. Im Laufwerk der Panasonic Kamera rotierte weiterhin eine kleine Videokopftrommel, dennoch generierte die MS 4 wie auch die MS 5 ein perfektes Standbild und eine gute Einzelbildschaltung. Die Panasonic MS 4 und auch die Panasonic MS 5 repräsentierten jene Schulterkameras, die bei optimalen Lichtverhältnissen das in den frühen 1990'er Jahren Bestmögliche im S-VHS-Markt darstellten. Daher verwundert es nicht, dass baugleiche Geräte unter anderen Markennamen vertrieben wurden, beispielsweise die Grundig LC 695 SN. Obgleich eine manuelle Tonaussteuerung wünschenswert gewesen wäre, waren damals die Panasonic MS 4, die Panasonic MS 5 bzw. die Grundig LC 695 jene Kameras, die im S-VHS-Bereich die maximale Qualität lieferten. Das Objektiv hatte eine Lichtstärke von F 1:1,6 mit einem Brennweitenbereich von 5,6 mm bis 67 mm, was - umgerechnet auf das Kleinbildformat - einer Brennweite von etwa 40 mm bis 482 mm entspricht.

Das Objektiv verfügte über einen 49 mm Filterring, d.h. Vorsatzlinsen, Filter, etc. konnten problemlos aufgeschraubt werden. Im Inneren der Kamera arbeitet ein guter, alter 1/3 Zoll CCD Bildchip, der damals 420.000 Bildpunkte erzeugte. Natürlich wäre es für heutige Videoproduktionen im HD-Video-Zeitalter verrückt, eine S-VHS-Kamera zu kaufen. Doch wer ein wahrer Purist ist, der holt sich aus Spaß an der Technikfreude eine robuste S-VHS-Kamera vom Typ Panasonic MS 4 oder Panasonic MS 5 oder Grundig LC 695 bei Ebay. Die Kameras lieferten natürlich nur ein Videobild von 768 x 576 Pixel, also keine 720 x 576, 1280 x 720 oder gar 1920 x 1080 Pixel. Dafür konnten 180-Minuten-Videokassetten oder 240-Minuten-Videokassetten in voller Länge bespielt werden, was überaus praktisch für alle Trainings-, Dokumentations- und Überwachungsaufgaben sein könnte.

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