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Fernsehkamera Panasonic HVX 200 und Scene Files

Was soll man über die Panasonic HVX 200 schreiben? Sie ist eine professionelle Fernsehkamera, die sowohl in den Formaten DV, DVCPRO, DVCPRO 50 sowie DVCPRO-HD aufzeichnen kann. Die Aufzeichnung erfolgt dabei auf speziellen Speicherkarten, den sogenannten "P2-Karten". Panasonic hatte im Jahre 2004/2005 damit begonnen, die bandlose Aufnahmetechnik in den Markt einzuführen. Entsprechend sind die Konkurrenten SONY und CANON gefolgt, die mittlerweile ebenfalls ihre Speicherkartenlösungen anbieten. JVC darf man korrekterweise nicht als Konkurrent bezeichnen, denn wer sich betriebswirtschaftlich mit dem Markt für Broadcast-Produkte auseinandersetzt, weiß, daß JVC zur Victor Company of Japan Ltd. gehört und diese wiederum eine Tochtergesellschaft der japanischen Matsushita Aktiengesellschaft ist und damit zum großen Panasonic-Konzern gehört.

Quelle: www.Panasonic.com

Quelle: www.Panasonic.com

Mit der bandlosen Aufzeichnung hat Panasonic allerdings einen Grundstein im Bereich der AV-Technik gelegt, denn der Vorteil dieser Speicherkarten liegt darin, daß das Videomaterial nicht mehr von einer Bandmaschine in den Computer zur digitalen Videobearbeitung eingespielt werden muß, sondern direkt mittels USB-Kabel oder Firewire-Kabel in das Videosystem - verlustfrei und ohne Bandaussetzer oder Bandfehler - kopiert werden kann. Die HVX 200 bietet neben den Formaten 1080@50i, 1080@25p, 720@50p und 720@25p in High Definition auch die Formate 576@50i und 576@25p in Standard Definition an. Mittlerweile habe ich mich auf die Aufzeichnung im Format 720@50p, also 1280x720 Pixel bei 50 Vollbildern, spezialisiert, da dies zum einen der Sendestandard des Zweiten Deutschen Fernsehens ist und zum anderen damit die Konvertierung auf DVD mit 25 Bildern (50 Halbbildern) das beste Ergebnis erzielt.

Ein ganz besonderes Merkmal der HVX 200 ist die Möglichkeit, in variablen Frameraten aufzuzeichnen; das bedeutet, daß anstatt der "normalen" 25 Bilder pro Filmsekunde durchgehend von minimal 1 Bild pro Sekunde (Zeitraffer) bis hin zu maximal 50 Bildern pro Sekunde (Zeitlupe) aufzeichnet werden können. Zum Verständnis: Die variable Framerate wird dabei nicht durch Nachbearbeitung, sondern durch eine direkte beschleunigte bzw. verlangsamte Aufzeichnung auf den P2-Karten erreicht. Im Ergebnis erhält man absolut perfekte, ruckelfreie Fernsehbilder in High Definition Qualität. Insbesondere in der Luftfahrt sind diese Zeitlupenaufnahmen nicht zu unterschätzen.

Ebenso sind die benutzerdefinierbaren Szeneneinstellungen, die sogenannten "Scene Files", ein besonderes Merkmal. Ein ganzes Dutzend von einzelnen Videobildparametern können frei variiert werden. So lassen sich beispielsweise bereits bei der Aufnahme ganz bestimmte Farbtemperaturen oder Detailstufen einstellen, die für ein besonders weiches oder hartes Videobild sorgen. Mit den "Scene Files" lassen sich unendlich viele Variationen einstellen, worauf ich weiter unten im Detail eingehe.

Bevor ich die Kamera erworben hatte, war ich allerdings von der sogenannten "Pixel Shift Technology" abgeschreckt worden: Der in der HVX 200 eingebaute 3-CCD-Sensor arbeitet nämlich nur mit einer Auflösung von 960x540 Pixel. Erst durch das "Pixel Shifting" entstehen die gewünschten Bildformate in 1280x720 Pixel bzw. 1920x1080 Pixel. Doch wie bei allem, was mit Photographie und/oder Videographie zu tun hat, muß man die Kamera testen, um sich ein subjektives Urteil bilden zu können; dies hatte ich vor dem Kauf gemacht und war trotz des geringeren Bildsensors von der Videobildqualität überwältigt. Denn ein wichtiges Merkmal jeder Kamera - egal, ob Photokamera oder Videokamera - ist das Objektiv: Bei der HVX 200 handelt es sich um ein im Durchmesser 82mm breites Leica-Objektiv, da außergewöhnlich viel Licht auf den 3-CCD-Sensor läßt - und Licht ist das Wichtigste beim Filmen und Photographieren. Es gilt der alt-bekannte Spruch: Je mehr Licht eingefangen werden kann und je größer das Objektiv ist, desto besser wird die Aufnahme.

Ich könnte nun ganze Bücher über die HVX 200 und ihre Vorteile schreiben, doch dies hat bereits Berry W. Green mit seinem "HVX Book" erfüllt. Dieses Buch ist in englischer Sprache verfaßt und beinhaltet wirklich alles, was man über die HVX 200 sowie ihre Nachfolgerinnen HPX170 und HMC150 wissen muß. Im Internet empfehle ich das Forum http://www.dvxuser.com für weitere Informationen.

Doch ein Wermutstropfen bleibt zu erwähnen, welcher weniger die HVX 200 selbst, sondern vielmehr den mäßigen Support von Panasonic Deutschland und von Panasonic Europe betrifft. Die HVX 200 verfügt nämlich auch über die Möglichkeit, sogenannte "Scene Files" auf SD-Speicherkarten abzulegen, d.h. Einstellungen für die Parameter "DETAIL LEVEL", "V DETAIL LEVEL", "DETAIL CORING", "CHROMA LEVEL", "CHROMA PHASE", "COLOR TEMP", "MASTER PED", "A.IRIS LEVEL", "NEWS GAMMA", "GAMMA", "KNEE", "MATRIX", "SKIN TONE DTL", "V DETAIL FREQ", "OPERATION TYPE" und schließlich für die Bildrate "FRAME RATE" können frei eingestellt und gespeichert werden. Daß diese Möglichkeit existiert, wird selbstverständlich im Handbuch beiläufig erwähnt. Aber unter einem rundum perfekten Service und Support erwarte ich jenes Angebot, das lediglich die Panasonic-Tochter in den USA erfüllt, nämlich vorgefertigte "Scenes Files" zum Herunterladen.

Auf der deutschen und europäischen Internetseite von Panasonic sucht man vergeblich nach diesem Angebot. Ob nun die Menschheit ohne vorgefertigte "Scene Files" verenden wird oder nicht, soll hier nicht das Thema sein, es geht lediglich darum, diesen Mißstand aufzuzeigen. Generell muß man übrigens konstatieren, daß Panasonic zahlreiche Fehler bei der Markteinführung der HVX 200 gemacht hat. Marketing funktioniert anders. Aber unternehmensstrategisch gesehen war es wohl weitaus wichtiger, über die Tochtergesellschaft die damalige HDV-Kamera JVC GY-HD 100 E in den europäischen Markt einzuführen und dafür die HVX 200 in den USA zu pushen.

Sei's drum. Diese "Scene Files" können kostenlos auf http://www.panasonic.com/business/provideo/scene_files.asp?model=HVX200 heruntergeladen werden. Doch auch hier hat Panasonic nicht ordentlich gearbeitet! Die "Scene Files" müssen zur korrekten Verwendung mit einem Texteditor berichtigt werden. Da es generell nur eine englische Anleitung für die "Scene Files" gibt, nachstehend ein kleiner Ratgeber in deutscher Sprache.


1. Modifizierte "Scene Files" von Panasonic
Auf der HVX 200 können insgesamt sechs "Scene Files" gespeichert werden. Intern werden sie mit F1, F2, F3, F4, F5 und F6 bezeichnet und können mit dem Drehregler unterhalb der P2-Karteneinschübe ausgewählt werden. Auf der SD-Karte wiederum können vier Dateien abgelegt werden, sie müssen immer den Dateinamen "SCENE1.TXT", "SCENE2.TXT", "SCENE3.TXT" und "SCENE4.TXT" aufweisen; andere Dateinamen erkennt die HVX 200 nicht. Bitte auch mit einem Dateibrowser überprüfen, daß der Dateiname stets in Großbuchstaben gespeichert wird, also nicht "SCENE1.txt", sondern richtig "SCENE1.TXT".

Möchte man nun die unter http://www.panasonic.com/business/provideo/scene_files.asp?model=HVX200 angebotenen "Scene Files" verwenden, so streikt die HVX 200 zunächst, d.h. beim Versuch, ein neues "Scene File" über die SD-Karte zu laden, findet die HVX 200 keinen Eintrag und meldet "NO FILE", obwohl sich vier Dateien mit dem Namen "SCENE1.TXT", "SCENE2.TXT", "SCENE3.TXT" und "SCENE4.TXT" auf der Karte befinden.

Das Problem, das nirgendwo beschrieben wird, liegt darin, daß in den originalen "Scene Files" der Kameratyp "AG-HVX200A" oder "AG-HVX200P" angesprochen wird. Meine Kamera nennt sich aber "AG-HVX200E", d.h. die oben genannten "Scene Files" müssen alle mit einem Texteditor bearbeitet werden, um sie mit dem (europäischen) Kameratyp "AG-HVX200E" zu verwenden. Diese Arbeit habe ich mir gemacht und die Dateien entsprechend umgearbeitet und zugleich als korrektes "Scene File" abgespeichert. Alle Varianten können nachstehend heruntergeladen werden. Laut Panasonic können die "Scene Files" auch mit der HPX 170 und mit der HPX 500 genutzt werden, wobei auch hier die Anpassung mittels Texteditor an den richtigen Kameratyp erfolgen muß.

ADDSTP
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: addstp-SCENE1.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "addstp-SCENE1.TXT" in "SCENE1.TXT" kürzen

CLOSUP
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: closup-SCENE2.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "closup-SCENE2.TXT" in "SCENE2.TXT" kürzen

CRISPY
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: crispy-SCENE3.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "crispy-SCENE3.TXT" in SCENE3.TXT kürzen

DREAM
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: dream-SCENE4.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "dream-SCENE4.TXT" in "SCENE4.TXT" kürzen

   

FADED
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: faded-SCENE1.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "faded-SCENE1.TXT" in "SCENE1.TXT" kürzen

FILMFPS = FILMIC
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: filmfps-SCENE2.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "filmfps-SCENE2.TXT" in "SCENE2.TXT" kürzen

FILMIC
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: filmic-SCENE3.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "filmic-SCENE3.TXT" in SCENE3.TXT kürzen

FLSHBK
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: flshbk-SCENE4.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "flshbk-SCENE4.TXT" in "SCENE4.TXT" kürzen

   

HELLSH
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: hellsh-SCENE1.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "hellsh-SCENE1.TXT" in "SCENE1.TXT" kürzen

MANFIR
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: manfir-SCENE2.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "manfir-SCENE2.TXT" in "SCENE2.TXT" kürzen

MUSIC1
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: music1-SCENE3.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "music1-SCENE3.TXT" in SCENE3.TXT kürzen

MUSIC2
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: music2-SCENE4.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "music2-SCENE4.TXT" in "SCENE4.TXT" kürzen

   

NATURE
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: nature-SCENE1.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "nature-SCENE1.TXT" in "SCENE1.TXT" kürzen

OLPHOT
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: olphot-SCENE2.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "olphot-SCENE2.TXT" in "SCENE2.TXT" kürzen

PALE
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: pale-SCENE3.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "pale-SCENE3.TXT" in SCENE3.TXT kürzen

PUNCHY
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: punchy-SCENE4.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "punchy-SCENE4.TXT" in "SCENE4.TXT" kürzen

   

ROMANC
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: romanc-SCENE1.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "romanc-SCENE1.TXT" in "SCENE1.TXT" kürzen

SHUTEFX = FILMIC
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: shutefx-SCENE2.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "shutefx-SCENE2.TXT" in "SCENE2.TXT" kürzen

SOFTAR
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: softar-SCENE3.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "softar-SCENE3.TXT" in SCENE3.TXT kürzen

VELVET
Dateipfad auf der SD-Karte ist immer \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD...
Herunterladen: velvet-SCENE4.TXT (4 KByte)
Wichtig: Dateiname von "velvet-SCENE4.TXT" in "SCENE4.TXT" kürzen

 

Quellennachweis:
Die Testbilder wurden zur besseren Illustration von der oben genannten Panasonic-Internetseite
entnommen. Die "Scene Files" wurden ebenfalls übernommen und im Kameratyp angepaßt
sowie im Dateinamen verändert.



2. Modifizierte "Scene Files" in die HVX 200 einspielen
Man kann keine Aussage dazu treffen, welches "Scene File" besser oder schöner ist, sondern man muß alle Dateivariationen in die HVX 200 einspielen und "spielerisch" ausprobieren. Je nach Szene und je nach Lichtverhältnissen, wird das eine oder andere "Scene File" wunderschöne Ergebnisse liefern. Am besten jedoch ist es, sich die Zeit zu nehmen und mit einem Texteditor eigene "Scene Files" zu erstellen und diese an seine eigenen Bedürfnisse und Präferenzen anzupassen. Eigentlich ist das ganze Vorgehen kinderleicht, dennoch nachstehend eine kurze Anleitung zum Einspielen der "Scene Files".


1. Schritt
Die HVX 200 steht in der Werkseinstellung für das "Scene File" auf dem Platz F1. Es soll das "Scene File" mit dem Namen "VELVET" aus der Datei "SCENE4.TXT" geladen werden.

   

2. Schritt
Im "CAMERA MENU" nun die Rubrik "CARD FUNCTIONS" auswählen.

   

3. Schritt
Dort auf die Rubrik "SCENE FILE" drücken und im Untermenü "YES" auswählen.

   

4. Schritt
Nun greift die HVX 200 auf die eingelegte SD-Karte zu ("NOW READING"). Dabei werden die Informationen aus den vier Dateien "SCENE1.TXT", "SCENE2.TXT", "SCENE3.TXT" und "SCENE4.TXT" von der SD-Karte ausgelesen.

   

5. Schritt
Es werden die Informationen aus den vier Dateien angezeigt und zwar die entsprechende Bezeichnung der "Scene Files" entsprechend meiner oben dargestellten Tabelle. Nun in der Rubrik "FILE SELECT" entweder 1, 2, 3 oder 4 auswählen.

   

6. Schritt
In diesem Beispiel liegt "VELVET" auf Platz Nr. 4. Daher wird bei "FILE SELECT" die 4 ausgewählt und in der Rubrik "READ" muß das Laden nun mit "YES" bestätigt werden.

   

7. Schritt
Nun wird das "Scene File" mit dem Namen "VELVET" in die HVX 200 geladen, daher erscheint die Meldung "NOW READING".

   

8. Schritt
Nachdem das "Scene File" mit dem Namen "VELVET" in die HVX 200 wurde, erscheint die Bestätigung "READ OK".



3. Die "Scene Files" der Werkseinstellung wiederherstellen
Wer genug mit den oben angebotenen oder mit den eigenen "Scene Files" gearbeitet hat und nun wieder die originale Werkseinstellung ("Reset") in der HVX 200 einstellen möchte, der muß im Kameramenü über die Schritte "SCENE FILE", dann über "SAVE/INIT" und über "INITIAL" die Grundeinstellungen laden. Diese Grundeinstellungen zieht die HVX 200 aus ihrem eingebauten BIOS heraus, d.h. es muß keine Datei über SD-Karte eingespielt werden. Nachstehend eine kurze Anleitung für das Initialisieren der Werkseinstellungen.


1. Schritt
Das "Scene File" mit dem Namen "ROMANC" ist aktiv in der HVX 200. Es soll auf die Werkseinstellungen zurückgestellt werden. Zunächst auf das "MENU" drücken.

   

2. Schritt
Im "CAMERA MENU" nun die Rubrik "SCENE FILE" auswählen.

   

3. Schritt
Es wird angezeigt, daß "ROMANC" auf dem Speicherplatz "F1" liegt. Auf der dritten Unterseite (ganz zum Schluß) befindet sich die Rubrik "SAVE/INIT". Diese auswählen.

   

4. Schritt
Nun im Untermenü der Rubrik "SAVE/INIT" den Eintrag "INITIAL" auswählen.

   

5. Schritt
Dann die Bestätigungsfrage "YES" oder "NO" auswählen bzw. auf "YES - PUSH STILL" drücken.

   

6. Schritt
Als Bestätigung erscheint der Hinweis "INITIAL COMPLETED" und das Videobild wechselt in das werksseitige "Scene File" vom Typ F1.

   

7. Schritt
Zum Verständnis noch einmal das gleiche Bild wie im 1. Schritt, jedoch jetzt mit dem "Scene-File" F1; man erkennt deutlich die Farbunterschiede des Videobildes.

Für F2, F3, F4, F5 und F6 entsprechend den Drehregler einstellen und die Schritte Nr. 1 bis Nr. 7 wiederholen.


4. Der Frame Rate Hack für die HVX 200
Ein ganz besonderer Leckerbissen der HVX 200 ist der sogeannte "Frame Rate Hack", der sich erst nach der Markteinführung herausgestellt bzw. ergeben hat und in den USA als "Barry Green's P2 Scene File Hack" veröffentlicht wurde. Normalerweise zeichnet die HVX 200 in den vorgegebenen, variablen Bildraten mit 12, 18, 20, 23, 25, 27, 30, 32, 37, 48 und 50 Bildern pro Sekunde auf. Wenn man allerdings in anderen Bildraten aufzeichnen möchte, beispielsweise mit nur 3 Bildern pro Sekunde, dann ist dies mit den normalen Werkseinstellungen nicht möglich.

Doch durch Manipulation der "Scene Files" mit einem Texteditor lassen sich die gewünschten Bildraten herzaubern. Schaut man sich die Einstellungen der "Scene Files" der Werkseinstellung an, so wird die Framerate für die oben aufgezählten Bildraten mit "DEFAULT" bezeichnet und in den Parametern mit "0" determiniert. Wird mit diese "0" auf einen anderen Zahlenwert gesetzt , können weitaus mehr unterschiedliche Bildraten eingestellt werden. Man muß also lediglich die aktuelle Kameraeinstellung als "Scene File" auf eine SD-Karte speichern, dann die gewünschte Datei auf der SD-Karte, also "SCENE1.TXT", "SCENE2.TXT", "SCENE3.TXT" oder "SCENE4.TXT", im Verzeichnis \PRIVATE\MEIGROUP\PAVCN\SBG\P2SD... öffnen und entsprechend bearbeiten.

Nachstehend das "Scene File" F3 mit dem Namen "SPARK" aus den Werkseinstellungen.
Von Bedeutung ist lediglich die Zeile 16) und der Parameter "0":

Zeile

Feldname

Parameter

Trennung

Kommentar

01)

00005000:

11

;

DETAIL LEVEL: 3

02)

00005001:

8

;

V DETAIL LEVEL: 0

03)

00005002:

9

;

DETAIL CORING : 1

04)

00005003:

12

;

CHROMA LEVEL: 4

05)

00005004:

8

;

CHROMA PHASE: 0

06)

00005005:

8

;

COLOR TEMP: 0

07)

00005006:

15

;

MASTER PED: -1

08)

00005007:

8

;

A.IRIS LEVEL: 0

09)

00005008:

1

;

NEWS GAMMA: OFF

10)

00005009:

4

;

GAMMA : B.PRESS

11)

0000500A:

0

;

KNEE: AUTO

12)

0000500B:

0

;

MATRIX: NORM1

13)

0000500C:

1

;

SKIN TONE DTL : OFF

14)

0000500D:

0

;

V DETAIL FREQ : THIN

15)

0000500E:

0

;

OPERATION TYPE: VIDEO CAM

16)

0000500F:

0

;

FRAME RATE: DEFAULT

17)

00005010:

 

;

SYNCRO SCAN :

Einzig und allein der Zahlenwert "0" (oben gelb markiert) muß gegen einen anderen Zahlenwert aus der nachstehenden Wertetabelle geändert werden. Die folgende Wertetabelle zeigt dabei auf, welche Bildrate mit welchem Zahlenwert erzeugt wird.

Zahlenwert

Bildrate (fps)

   

Zahlenwert

Bildrate (fps)

   

Zahlenwert

Bildrate (fps)

   

Zahlenwert

Bildrate (fps)

0

DEFAULT

   

11

20 fps

   

22

36 fps

   

33

48 fps

1

2 fps

   

12

22 fps

   

23

38 fps

   

34

50 fps

2

3 fps

   

13

23 fps

   

24

40 fps

   

35

40 fps

3

4 fps

   

14

24 fps

   

25

42 fps

     

4

6 fps

   

15

25 fps

   

26

44 fps

     

5

8 fps

   

16

26 fps

   

27

46 fps

     

6

10 fps

   

17

27 fps

   

28

48 fps

     

7

12 fps

   

18

28 fps

   

29

50 fps

     

8

14 fps

   

19

30 fps

   

30

42 fps

     

9

16 fps

   

20

32 fps

   

31

44 fps

     

10

18 fps

   

21

34 fps

   

32

46 fps

     

Entsprechend der Wertetabelle kann man nun den gewünschten Zahlenwert eintragen. Möchte man beispielsweise mit nur 3 Bildern pro Sekunde (3 fps) aufzeichnen, muß der Zahlenwert "2" eingetragen werden. Um beispielsweise alte Normal-Super-8-Filmeffekte zu erzielen, muß man den Zahlenwert "9" eintragen, um mit 16 Bildern pro Sekunde (16 fps) aufzuzeichnen. Nachstehend das modifizierte "Scene File", wobei wiederum nur die Zeile 16) und der entsprechende Zahlenwert von Bedeutung ist.

Zeile

Feldname

Parameter

Trennung

Kommentar

01)

00005000:

11

;

DETAIL LEVEL: 3

02)

00005001:

8

;

V DETAIL LEVEL: 0

03)

00005002:

9

;

DETAIL CORING : 1

04)

00005003:

12

;

CHROMA LEVEL: 4

05)

00005004:

8

;

CHROMA PHASE: 0

06)

00005005:

8

;

COLOR TEMP: 0

07)

00005006:

15

;

MASTER PED: -1

08)

00005007:

8

;

A.IRIS LEVEL: 0

09)

00005008:

1

;

NEWS GAMMA: OFF

10)

00005009:

4

;

GAMMA : B.PRESS

11)

0000500A:

0

;

KNEE: AUTO

12)

0000500B:

0

;

MATRIX: NORM1

13)

0000500C:

1

;

SKIN TONE DTL : OFF

14)

0000500D:

0

;

V DETAIL FREQ : THIN

15)

0000500E:

0

;

OPERATION TYPE: VIDEO CAM

16)

0000500F:

9

;

FRAME RATE HACK: 16 FPS

17)

00005010:

 

;

SYNCRO SCAN :

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