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Zeitrafferaufnahme mit einem Kurzzeitmesser: "Egg Timer Video"

Ich weiß leider nicht, wie Ihr auf diese Internetseite von Pennula gekommen seid. Seid Ihr über eine Internetsuchmaschine oder über einen direkten Verweis auf dieser Seite zur GoPro HD Hero gelandet? Ich habe in den letzten drei Jahren rund zwei Dutzend Berichte, Anleitungen und Ratgeber für die GoPro HD Hero auf meiner Seite unter Pennula geschrieben, so daß beispielsweise die Suchmaschinen Google und Bing die Internetseite von Pennula mittlerweile irgendwo auf Platz Nr. 1 in den Suchergebnissen auflisten.

Jedenfalls ist dieser Artikel nur einer von vielen weiteren Berichten zur Kameratechnik. Damit Ihr jedoch die Übersicht behaltet und Euch über die Kamera selbst, über die verschiedenen Modelle (Hero, Hero2 und Hero3), über das Zubehör oder über Montagemöglichkeiten sowie über das Firmware Update und über die Videobearbeitung informieren könnt, schaut Euch bitte in aller Ruhe die nebenstehenden Beiträge und Berichte an.

Bitte beachtet, daß Pennula kein Online-Shop ist! Pennula bietet nur Testberichte, Erfahrungsberichte sowie Ratschläge. Die GoPro HD Hero könnt Ihr Euch gebraucht über Ebay ersteigern (vgl. "Günstige Ebay Angebote für die GoPro HD Hero"). Die neuen Modelle GoPro HD Hero2 und GoPro HD Hero3 solltet Ihr Euch bei Amazon bestellen. Auch die Rollei Bullet HD 5S oder die Actionpro SD21 Pro sind empfehlenswert, die Ihr ebenso bei Amazon kaufen könnt. Hiweise zur Videobearbeitung findet Ihr u.a. im Artikel "Videoauflösung, Frameraten und Videobearbeitung" sowie in den nebenstehenden Berichten.

Ich kann leider nicht mehr die Originalquelle benennen, allerdings kursieren mittlerweile deratig viele Videofilme und Anleitungen im Internet, so daß klar sein dürfte, daß der sogenannte "Egg Timer Effekt" keine Erfindung von Pennula ist. Jedenfalls hatte ich vor einigen Wochen im Internet eine Anleitung gefunden, wie man einen Zeitraffereffekt von besonderer Güte zu extrem geringen Kosten selbst herstellen kann. Das Prinzip basiert auf einer normalen Küchenuhr - unter Uhrmachern korrekt als "Kurzzeitmesser" bezeichnet - und im englischen als "Egg Timer" benannt. Die Vorgehensweise ist so genial wie einfach: Man nehme eine Eieruhr, befestige darauf eine Photokamera bzw. Videokamera, drehe die Uhr auf 60 Minuten und erhalte absolut geniales Photo- bzw. Videomaterial.

GoPro HD Hero auf einem Egg Timer befestigt GoPro HD Hero auf einem Kurzzeitmesser bzw. auf einer Eieruhr befestigt

Normale Zeitrafferaufnahmen sind schon eine Kunst für sich: Es muß sprichwörtlich das richtige Timing gefunden werden, d.h. wieviel Einzelbilder pro Sekunde sollen aufgezeichnet werden, wie ist die Schärfe über den Belichtungszeitraum einzustellen und mit welcher Framerate soll der spätere Videofilm gerendert werden. Alle diese Fragen bleiben in den oben genannten Internetberichten offen. Daher folgt nun eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit jeder diese tollen Aufnahmen mit seinen eigenen Motiven realisieren kann.

1. Vorbereitung und notwendiges Equipment
Im Grunde genommen kann man den "Egg Timer Effekt" mit jeder Photokamera realisieren. Ich habe mich auf die GoPro HD Hero konzentriert, da sie im Serienbildmodus wahlweise alle zwei Sekunden, alle fünf Sekunden, alle zehn Sekunden, alle 30 Sekunden oder alle 60 Sekunden (Modus P2, P5, P10, P30 oder P60) ein Einzelbild speichert. Die wesentliche Grundlage ist jedoch ein Kurzzeitmesser. Hier gibt es Modelle, die entweder aufrecht stehen oder waagerecht auf dem Küchentisch hingestellt werden können. Bei meiner Suche im Kaufhaus bin ich auf das Modell "Kurzzeitmesser Speed" der Firma Zassenhaus aus Solingen gestoßen, denn dieses Modell hat erstens eine relativ plane Oberfläche und zweitens sogar einen Magnet zum Befestigen. Wichtig ist jedoch, daß der Kamerafuß der GoPro HD Hero (Klebefüße sind Bestandteil des "Motorsport Set") relativ einfach auf den Kurzzeitmesser aufgeklebt werden kann; dies ist bei dem Modell der Firma Zassenhaus für jeden handwerklich Unbegabten möglich!

Pennula Produktratgeber

Trotz Formatieren der Speicherkarte nummeriert die GoPro HD Hero die Einzelbilder nicht neu, d.h. das erste Bild kann unter Umständen während der Aufnahme als "GOPR2827.JPG" gespeichert werden; entsprechend heißt dann beispielsweise das letzte Bild der Aufnahmereihe "GOPR7451.JPG". Klar wird, daß man für die weitere Verarbeitung ein kleines Helferprogramm benötigt, daß die Dateinamen schön und ordentlich sortiert bzw. durchnummeriert. Ein solches Programm ist der "RENAMER" von Steffen Goldenstein aus Burgwedel bei Hannover.

Mit dem Durchnummerieren, das gewiß auch mit anderen Programmen funktioniert, erhält man eine überschaubare Dateimenge und außerdem erwartet das Programm "TMPGEnc XPress", welches ich zum Zusammenfügen der Einzelbilder nutze, als erstes Startbild das Suffix "0001" in der Dateibezeichnung. Damit wird auch klar, daß das Programm "TMPGEnc XPress" für Windows benötigt wird, welches auf der Internetseite http://tmpgenc.pegasys-inc.com/de/product/index_video.html als kostenlose Testversion heruntergeladen werden kann. Ihr könnt allerdings auch Euer Videoschnittprogramm nutzen, wenn es über den Import von Einzelbildern mit verschiedenen Frameraten verfügt; doch exakt das spielerische Ausprobieren von unterschiedlichen Frameraten macht den späteren Effekt aus, daher empfehle ich Euch das Programm "TMPGEnc XPress", zumal damit gleichzeitig gewünschte Bildausschnitte oder Bildvergrößerungen und sogar Farbfilter beim Rendern eingestellt werden können.

Die Besitzer der GoPro HD Hero wissen allerdings, daß Einzelbilder in einer Auflösung von 2592x1944 Pixel gespeichert werden. Das entspricht dem klassischen 4:3-Bildformat. Wer also im 4:3-Format seinen filmischen Zeitraffereffekt auf Video und DVD erstellen möchte, kann die Einzelbilder nach dem Durchnummerieren direkt ohne Veränderung übernehmen. Sind jedoch das 16:9-Format in HDTV mit 1920x1080 Pixel oder mit 1280x720 Pixel gewünscht, sollten die Einzelbilder von Beginn an auf das favorisierte Format konvertiert werden.

Bei der Einstellung P2 (alle zwei Sekunden ein Bild) und einer Laufzeit der Eieruhr von 60 Minuten ergeben sich ca. 1.800 Einzelbilder - und diese müssen nun alle einzeln verändert werden? Ja, aber dafür hilft uns das Programm Adobe Photoshop mit seiner Funktion "Automatisierung" bzw. "Stapelverarbeitung". Photoshop ist ein gewaltiges Bildbearbeitungsprogramm, mit dem nicht jeder zurecht kommt und das auch nicht ganz günstig ist. Für den Zeitraffereffekt kann der gewünschte Bildausschnitt auch mit jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm erstellt werden. Da Photoshop allerdings über zusätzliche Filteroptionen und Bildkorrekturen verfügt, die im Rahmen der Stapelverarbeitung völlig automatisiert über 1.800 Einzelbilder hinweg durchgeführt werden, ist der Photoshop schon sehr zu empfehlen. Außerdem kann das Programm entweder recht günstig als ältere Vollversion über EBAY ersteigert oder als "Education-Vollversion" für Schüler, Lehrer und Studenten gekauft werden.

2. Aufnahme mit der GoPro HD Hero
Wie bereits erwähnt, kann jede Kamera für diesen Effekt genutzt werden. Im Falle einer Photokamera (Spiegelreflex oder Kompaktkamera) muß allerdings ein automatischer Serienbildmodus zur Verfügung stehen (also alle x Sekunden ein Photo). Über das Benutzermenü der GoPro HD Hero müßt Ihr zunächst im Modus "SET" den Serienbildmodus konfigurieren: Klickt Euch durch das Menü bis zum Eintrag P2, P5, P10, P30 oder P60 durch. Wählt dann die gewünschte Einstellung mit der Auslösertaste; bei meinen Versuchen hat sich die Einstellung P2 als optimal herausgestellt. Danach klickt Ihr mit der Auslösetaste immer noch im Menü "SET" bis zum Eintrag "ESC" und bestätigt diesen. Dann werden Eure Einstellungen gespeichert und die Kamera springt in den Aufnahemodus. Nun wechselt Ihr noch in die Aufnahmeart Serienbilder (das kleine Kamerasymbol muß im Display blinken). Danach positioniert die GoPro HD Hero am gewünschten Aufnahmeort, drückt den Auslöser und kontrolliert, ob die GoPro HD Hero rot aufleuchtet. Logischerweise dreht Ihr die Eieruhr auf die gewünschte Zeit und wartet. Denkt daran, daß sich die GoPro HD Hero auf der Eieruhr gegen den Uhrzeigersinn dreht!

3. Einzelbilder durchnummerieren
Mit dem Programm "RENAMER" werden alle notwendigen Einzelbilder schön sauber und ordentlich durchnummeriert. Mein erstes Bild hieß vorher "GOPR2807.JPG" und nach der Neunummerierung "zeitraffer0001.jpg".

Lediglich der Dateiname wurde geändert, nicht jedoch die Größe und der Bildausschnitt. Wie die Datei später heißen soll und wie viele Ziffern im Dateinamen enthalten sein sollen, können im Programm "RENAMER" über das Menü "Scheme" bzw. "ID-Size" eingestellt werden. Bei 1.800 Einzelbildern reicht eine ID-Size von vier Stellen aus.

Wenn Ihr irgendwann einmal mehr als 10.000 Einzelbilder bearbeitet wollt, wählt entsprechend eine ID-Size von fünf Stellen aus.

Dateien durchnummerieren mit dem Programm RENAMER von Steffen Goldenstein

4. Bildgröße und Bildausschnitt festlegen
Nachstehend wird das Festlegen der Bildgröße und des Bildausschnittes mit dem Programm "Adobe Photoshop" beschrieben. Ihr könnt jedoch auch die Funktionen "Video Size" und "Video Crop" im Programm "TMPGEnc XPress" nutzen. Im vorliegenden Beispiel habe ich meinen "Egg Timer" oben auf dem Schornstein bei mir zu Hause installiert. Aufgrund der typischen Einzelbildgröße von 2592x1944 Pixel der GoPro HD Hero muß ich mich nun entscheiden, welchen Bildausschnitt ich wählen sollte. Die drei nachstehenden Bildausschnitte sollen Euch verdeutlichen, was es mit diesem Bildausschnitt auf sich hat, wenn man den späteren Film in 1280x720 Pixel rendern möchte.

Bildausschnitt vom 4:3-Format in das 16:9-Format bei der GoPro HD Hero Bildausschnitt vom 4:3-Format in das 16:9-Format bei der GoPro HD Hero Bildausschnitt vom 4:3-Format in das 16:9-Format bei der GoPro HD Hero Bildausschnitt vom 4:3-Format in das 16:9-Format bei der GoPro HD Hero

Bild Nr. A

Bild Nr. B

Bild Nr. C

Bild Nr. D


Letztlich bleibt es Eurer künstlerischen Freiheit überlassen, wie Ihr den Bildausschnitt festlegt. Das Bild Nr. A zeigt das originale Einzelbild der GoPro HD Hero, das im 4:3-Format vorliegt. Da ich nicht die schwarzen Balken links und rechts in meinem späteren Film sehen möchte, muß ich aus den verfügbaren 2592x1944 Pixel einen Bildausschnitt von 1280x720 Pixel wählen. Ob ich dabei willkürlich das Bild beschneide oder in der Breite auf 1280 Pixel verkleinere, muß ich für das 16:9-Format entscheiden, ob ich beispielsweise den oberen Bildausschnitt (Bild Nr. B) oder den unteren Bildausschnitt (Bild Nr. D) oder einfach die Bildmitte (Bild Nr. C) auswähle. Je nach Motiv dürfte die Auswahl leicht fallen und hier im Beispiel dürfte weniger das Hausdach (Bild Nr. D), sondern vielmehr der Himmel (Bild Nr. C) von Interesse sein.


5. Stapelverarbeitung mit Adobe Photoshop
Nachdem ich mich spielerisch und nach künstlerischer Freiheit für einen Bildausschnitt entschieden habe, muß ich sämtliche 1.800 Einzelbilder im Rahmen der Stapelverarbeitung im Photoshop berechnen lassen; also automatisiertes Öffnen, Ausschneiden, Verkleinern, Filtern, Schärfen, Speichern und Schließen.

Hierfür lege ich im Photoshop über das "Aktionsfenster" eine neue "Aktion" an, die entsprechend die gewünschten Arbeitsschritte enthält. Das Ganze ist auch unter dem ehemaligen Begriff "Makro" bekannt. Auf eine detaillierte Beschreibung der Stapelverarbeitungsfunktion im Photoshop verzichte ich an dieser Stelle, da Ihr hierzu die Hilfeanweisung nutzen könnt.

Allerdings sei erwähnt, daß man während der Stapelverarbeitung mit Photoshop in aller Ruhe ein oder zwei Kippen rauchen kann, denn je nach Rechnerleistung kann der Stapelverarbeitungsbefehl relativ viel Zeit in Anspruch nehmen.


Stapelverarbeitung mit Adobe Photoshop im Aktionsfenster

6. Fertigen Film mit TMPGEnc XPress rendern lassen
Wir fassen zusammen: Irgendwo auf Eurer Festplatte liegen nun rund 1.800 Einzelbilder. Diese müssen nun noch zu einem Film zusammengefügt werden. Im Prinzip eignet sich hier jedes Schnittprogramm, das den Import von Einzelbildern in verschiedenen Frameraten erlaubt. Mit der verschiedenen Framerate ist letztlich die Dauer gemeint, also wielange ein Einzelbild zu sehen sein soll; dies kann entweder ein Wert von 1/25 Sekunden (0,04 Sekunden) oder ein Wert von 1/50 Sekunden (0,02 Sekunden) oder eine Dauer frei nach Eurem individuellen Geschmack sein. Da sich selbst mein geliebtes Canopus Edius Videoschnittprogramm damit schwer tut, bei 1.800 Einzelbildern oder mehr die Dauer zu definieren (alle Bilder im BIN-Fenster markieren, dann die Anzeigedauer einstellen und wiederum auf die Timeline schieben), habe ich dazu entschlossen, gleich mit TMPGEnc XPress die fertigen Filme zu rendern. Außerdem bietet TMPGEnc XPress zusätzliche Einstellmöglichkeiten, wie und mit welchem Videocodec der fertige Film später ausgespielt werden soll.

Programm TMPGEnc XPress im Einzelbildmodus
Im Programm TMPGEnc XPress findet Ihr im Hauptmenü "Source" den Befehl "Add File".
Diese Schaltfläche klickt Ihr an und wählt in Eurem Verzeichnis,
wo die rund 1.800 Einzelbilder gespeichert sind, bitte nur die erste Datei aus.

Programm TMPGEnc XPress im Einzelbildmodus
Achtet darauf, daß Ihr im Dateiauswahlmenü wirklich nur die erste Datei
auswählt! Das Programm TMPGEnc XPress ist so schlau und übernimmt
alle restlichen Einzelbilder, die im Verzeichnis liegen.

Programm TMPGEnc XPress im Einzelbildmodus
Nun landet Ihr automatisch im Menü "Clip Properties". TMPGEnc XPress möchte nun von Euch wissen, wie lang
ein einziges Bild im späteren Film zu sehen sein soll. Es wird also nach der Framerate gefragt. In meinem Beispielfilm
habe ich bei der GoPro HD Hero den Modus P2 gewählt und konnte mit 50 fps und mit 25 fps die besten Ergebnisse erzielen.
Aber entsprechend der künstlerischen Freiheit könnt Ihr sämtliche Frameraten durchprobieren und letztlich jene
wählen, die Euch am besten gefällt. Der Hauptunterschied liegt im späteren Film darin,
wie flüssig bzw. wie ruckelig die Aufnahmen wiedergegeben werden.

Programm TMPGEnc XPress im Einzelbildmodus
Schließlich müßt Ihr noch im Hauptmenü "Format" Euer gewünschtes Ausgabeformat einstellen.
Hier bietet Euch TMPGEnc XPress eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Videoformaten und Videocodecs an.
Da ich mit dem Schnittsystem von Canopus bzw. Grass Valley arbeite, wähle ich meistens den Canopus HQ Codec
mit 1280x720 Pixel und 50 Frames pro Sekunde (also 50 Vollbilder pro Sekunde). Klickt auf der linken Seite noch
die Auswahl "Video Only" an, denn bekanntlich gibt es keine Tonspur bei Euren Einzelbildern.

Programm TMPGEnc XPress im Einzelbildmodus
Und zum Schluß klickt im Hauptmenü auf "Encode", damit aus Euren Einzelbildern endlich ein schöner
Videofilm gerendert wird. Die Rechenzeit bzw. Renderzeit variiert je nach Computerleistung und
je nach Computerprozessor. Ergo, eine Kippe oder eine Tasse Kaffee bereithalten.


7. Das Ergebnis: Egg Timer Video
Aus den vielen, vielen Einzelbildern ist nun ein Videoclip entstanden. Diesen könnt Ihr dann in Euer reguläres Videoschnittprogramm importieren und nach Herzenslust mit weiteren Effekten oder Titeln versehen. Ebenso gehört auch eine ordentliche Ton- und Musikspur dazu, denn bislang ist Euer Egg-Timer-Video stumm. Die absolute Königsdisziplin oder nennen wir es einmal das Sahnehäubchen liegt darin, wenn Ihr in einem Zwischenschritt alle Einzelbilder durch das Programm "Photomatix" schickt, um sogenannte Pseudo-HDR-Bilder zu generieren, also Hochkontrastbilder. Dieser Zwischenschritt bietet sich förmlich an, da Ihr ohnehin mit Einzelbildern arbeitet. Nachdem nun wirklich alles berechnet, gespeichert und gerendert wurde, schaut das fertige "Egg Timer Video" wie folgt aus.


Unter der Voraussetzung, daß Ihr ohnehin eine Photo- oder Videokamera habt, eventuell doppelseitiges Klebeband zum Befestigen einer Stativschraube auftreiben könnt und ca. 9,95 Euro für einen Kurzzeitmesser ("Egg Timer") investieren wollt, könnt Ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Stellt Euch einmal vor, welche wunderbaren Videoeffekte an einer Straßenkreuzung, auf einem Flugplatz, an einem Bahnsteig, in einer Fußgängerzone oder entgegen dem Sonnenuntergang entstehen. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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