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Die neue GoPro Hero Black 5

GoPro HD Hero2 Erfahrungsbericht und Kameratest

Ich weiß leider nicht, wie Ihr auf diese Internetseite von Pennula gekommen seid. Seid Ihr über eine Internetsuchmaschine oder über einen direkten Verweis auf dieser Seite zur GoPro HD Hero gelandet? Ich habe in den letzten drei Jahren rund zwei Dutzend Berichte, Anleitungen und Ratgeber für die GoPro HD Hero auf meiner Seite unter Pennula geschrieben, so daß beispielsweise die Suchmaschinen Google und Bing die Internetseite von Pennula mittlerweile irgendwo auf Platz Nr. 1 in den Suchergebnissen auflisten.

Jedenfalls ist dieser Artikel nur einer von vielen weiteren Berichten zur Kameratechnik. Damit Ihr jedoch die Übersicht behaltet und Euch über die Kamera selbst, über die verschiedenen Modelle (Hero, Hero2 und Hero3), über das Zubehör oder über Montagemöglichkeiten sowie über das Firmware Update und über die Videobearbeitung informieren könnt, schaut Euch bitte in aller Ruhe die nebenstehenden Beiträge und Berichte an.

Bitte beachtet, daß Pennula kein Online-Shop ist! Pennula bietet nur Testberichte, Erfahrungsberichte sowie Ratschläge. Die GoPro HD Hero könnt Ihr Euch gebraucht über Ebay ersteigern (vgl. "Günstige Ebay Angebote für die GoPro HD Hero"). Die neuen Modelle GoPro HD Hero2 und GoPro HD Hero3 solltet Ihr Euch bei Amazon bestellen. Auch die Rollei Bullet HD 5S oder die Actionpro SD21 Pro sind empfehlenswert, die Ihr ebenso bei Amazon kaufen könnt. Hiweise zur Videobearbeitung findet Ihr u.a. im Artikel "Videoauflösung, Frameraten und Videobearbeitung" sowie in den nebenstehenden Berichten.








1. Einleitung
Seit vielen Jahren nutze ich die Kamera mit dem Namen "GoPro HD Hero", also den Typ I. Ich hatte seinerzeit mit die erste Kameraversion aus den USA gekauft, die lediglich im NTSC Format mit 30 fps bzw. mit 60 fps aufzeichnen konnte, dies aber in HD-Qualität mit 1280 x 720 Pixel bzw. mit 1920 x 1080 Pixel. Glücklicherweise folgten dann diverse Firmware Updates, so daß die Kamera auch für die deutschen und europäischen Anforderungen im Rahmen der Videobearbeitung mit 25 fps bzw. mit 50 fps funktionierten. Mit dem Typ I, den ich nachstehend als HERO1 bezeichne, war ich sehr zufrieden und kann die Kamera auch heute noch uneingeschränkt weiterempfehlen. Doch vor wenigen Monaten kam dann die GoPro HD Hero2, Typ II, nachfolgend immer als HERO2 bezeichnet, auf den Markt. Zunächst war ich skeptisch, ob sich der Wechsel lohnt, doch die verbesserten technischen Daten der HERO2 im Vergleich zur HERO1, ließen schon erahnen, daß die HERO2 wohl insgesamt besser als die HERO1 ist. Entsprechend stand ein Test zwischen der alten HERO1 und der neuen HERO2 an, den Pennula Euch weiter unten auf dieser Internetseite mit verschiedenen Videofilmen anschaulich liefert.

Ich möchte gar nicht so sehr im Detail auf die Verbesserungen eingehen, sondern lediglich die für mich wichtigen Änderungen und vor allem jene Parameter herausstellen, die für meine Kaufentscheidung (zwei Stück) maßgeblich waren. Mir ist zwar immer noch unerklärlich, wie es dieser kleinen Kameralinse möglich ist, ausreichend Licht für vernünftige Videoaufnahmen einzufangen, aber es funktioniert. Dies ist auch der Hauptunterschied zwischen HERO1 und HERO2, nämlich die insgesamt verbesserte Bild- und Videoqualität!

Während man die HERO1 fast schon als "Schönwetterkamera" bezeichnen mußte, da sie ihre Stärken wirklich nur bei gutem Tages- und Sonnenlicht voll auspielen konnte, ermöglicht die HERO2 noch optimale Videoaufnahmen in der Abenddämmerung. Gewiß ist jeder 3-CCD-Camcorder mit 2/3 Zoll-Chipsatz besser, aber diese Fernsehkameras bzw. Schulterkameras sind erstens unbezahlbar und zweitens logischerweise nicht so kompakt, wie die kleine HERO2.



2. HERO2 im Photobetrieb
Während die HERO1 lediglich Fotos mit 5 Megapixel erstellen konnte und dabei immer im Superweitwinkelformat arbeitete, erlaubt die HERO2 nun eine frei wählbare Bildauflösung von 11, 8 oder 5 Megapixel. Bedenkt bitte, daß dieser Megapixel-Wahnsinn völlig schwachsinnig ist, denn im Grunde genommen reichen 5 Megapixel aus, um ein Digitalfoto auf Photopapier in perfekter Qualität ausbelichten zu lassen. Der Vorteil der HERO2 liegt jedoch darin, daß Ihr mit Wechsel von 11, 8 oder 5 Megapixel zugleich den Weitwinkelbereich der Kamera einstellen könnt, d.h. ein Kamerablickwinkel von 170° (extremes Weitwinkel) oder 127° (normales Weitwinkel).

Aber ganz unabhängig von den verschiedenen Auflösungen und Weitwinkeleinstellungen, sitzt in der HERO2 ein 1/2,3 Zoll CMOS Bildsensor, der um wenige Millimeter besser ist als der 1/2,5 Zoll CMOS Bildsensor der HERO1. Mit anderen Worten: Die HERO2 hat einen größeren Bildsensor, kann damit mehr Bildinformationen erfassen und generiert ein atemberaubendes Digitalfoto, das durchaus sehr viel besser ist als das Bild so mancher Kompaktkamera.



3. HERO2 im Videobetrieb
Die alte HERO1 bietet fünf Videomodi an, die sich in der Auflösung sowie in der Bildrate unterscheiden. Das Maximum für ruhige Aufnahmen lag bei 1920 x 1080 Pixel mit einer Bildrate von 25 fps bzw. 30 fps. Dann gibt es noch die Auflösung von 1280 x 960 Pixel mit 25 fps bzw. 30 fps, die allerdings dem klassischen 4:3 Format entspricht. Die wichtigste Videoeinstellung sind der Modus R3 und R4, nämlich 1280 x 720 Pixel mit wählbaren Bildraten von 25 fps, 50 fps bzw. 30 fps und 60 fps. Dann gibt es noch den unbrauchbaren Videomodus, genannt WVGA, mit 848 x 480 Pixel. Die Unterscheidung, ob 25/30 fps oder 50/60 fps kann im Benutzermenü durch wahl von NTSC oder PAL geändert werden.

Bei der HERO2 hat sich auf den ersten Blick nicht viel verändert, doch es gibt zwei ausschlaggebende Neuigkeiten. Erstens schlägt der bessere Bildsensor in allen Videomodi voll durch, d.h. die Videobildqualität der HERO2 ist deutlich schärfer, detailreicher und wesentlich brillanter geworden und zweitens ist bei der eigentlich unbrauchbaren Videoauflösung von 848 x 480 Pixel nun die Aufzeichnung mit echten 100 fps bzw. 120 fps möglich. Das bedeutet, daß Ihr mit der HERO2 eine Hochgeschwindigkeitskamera bekommt! Und dadurch, daß die Videobildqualität extrem verbessert wurde, kann die Videoauflösung von 848 x 480 Pixel auf echtes HD mit 1280 x 720 Pixel hochskaliert werden, ohne daß große Qualitätseinbußchen sichtbar werden.

Die HERO2 bietet Euch als die üblichen 1920 x 1080 Pixel mit 25 fps (30 fps NTSC), die perfekten 1280 x 720 Pixel mit 25 fps und 50 fps (30 fps und 60 fps NTSC), das 4:3 Format mit 1280 x 960 Pixel mit 25 fps und 50 fps (30 fps und 60 fps NTSC) sowie die Superzeitlupe in 848 x 480 Pixel mit 100 fps (120 fps NTSC).



4. Zum Verständnis der Bildraten
Wenn Euch die Bildrate (fps) nichts sagt, dann stellt Euch einfach vor, daß Ihr mit 25 fps eine Sekunde in Echtzeit mit 25 Einzelbildern filmt. Diese Videoeinstellung ist für ruhige Aufnahmen oder Panoramen gedacht. Mit 50 fps zerlegt Ihr eine echte Zeitsekunde in 50 Einzelbilder, d.h. Sport- und Actionszenen sowie schnelle Bewegungsabläufe werden mit 50 unterschiedlichen Bildern eingefangen, das menschliche Auge kann aber nicht mehr als ca. 28 Einzelbilder pro Sekunde verarbeiten; das bedeutet, daß schnelle Bewegungen gestochen scharf gefilmt werden können. Und mit 100 fps zeichnet Ihr eine Zeitsekunde in 100 Einzelbildern auf, so daß Ihr eine um den Faktor 1/4 verlangsamte Zeitlupe erstellen könnt. Die Zeitlupe entsteht dabei nicht künstlich durch Computer- und Schnittprogrammhilfe, sondern in Wirklichkeit, da Ihr mit echten 100 Vollbildern arbeitet.

Ist Euch die Sache mit den Bildraten noch nicht klar geworden? Kein Problem, dann ein anderes Beispiel: Ihr könnt Euch gewiß noch an das alte Super-8-Schmalfilmformat erinnern. Hier wurde, weil technisch damals nicht anders machbar, mit lediglich 16 Bildern pro Sekunde gearbeitet, also mit 16 fps. Das Ergebnis waren nicht ruckelfreie, sondern leicht abgehackte Filmaufnahmen. Die Erklärung: Das menschliche Auge erwartet ungefähr zwischen 24 und 28 Bilder pro Sekunde, damit das Gehirn aus den Einzelbildern der Leinwand einen ruckelfreien Film- bzw. Bewegungsablauf erkennen kann. Da aber nur 16 Bilder geliefert werden, erscheint der Film ruckelnd. Filmt Ihr hingegen mit 25, mit 50 oder sogar mit 100 Bildern pro Sekunde liefert Ihr dem Gehirn zwar mehr Bildinformationen als nötig, aber jedes Einzelbild ist gestochen scharf und spätere Videospielereien, wie besondere Zeitlupeneffekte, sind einfach mit jedem Videoschnittprogramm am Computer möglich.



5. Bilder sagen mehr als Worte: HERO1 und HERO2 im direkten Vergleich
Wenn Ihr diesen Videofilm anschaut, denkt bitte nicht, daß Pennula sein Hobby gewechselt hat. Weiterhin ist Pennula als kleiner Sportpilot mit seinem kleinen Motorflugzeug über Deutschland und über Europa unterwegs, doch im August 2012 ergab sich die Möglichkeit, mit dem Sportboot eines guten Freundes eine kurze Rundfahrt auf dem Main zu unternehmen. Entsprechend wurde für den Kameratest sowohl die GoPro HD HERO1 als auch die GoPro HD HERO2 auf einem Boot montiert. Deutlich sind die Unterschiede hinsichtlich der Bildqualität zu erkennen.

Videofilm: GoPro HD Hero1 und GoPro HD Hero2 im direkten Bild-in-Bild-Vergleich

Via Mausklick auf den Bildausschnitt von HERO1 oder HERO2 öffnet sich ein neuer Videofilm in Vollbildgröße bei YouTube. Damit Ihr aber den direkten Vergleich in Vollbildgröße wahrnehmen könnt und nicht zwangsläufig auf die Internetseite von YouTube springen müßt, habe ich Euch beide Videofilme nachstehend zum Abspielen angeordnet.

Videofilm: Das Vollbild der alten GoPro HD Hero1 - HERO1

Videofilm: Das Vollbild der neuen GoPro HD Hero2 - HERO2

Ich denke, man muß nicht viel beschreiben. Deutlich ist zu erkennen, daß die Auflösung der HERO2 viel schärfer und detaillierter ist. Die HERO1 wirkt von den Farben her etwas gesättigter als die HERO2, wobei dies später in der Videonachbearbeitung noch optimiert werden kann. Letztlich ist aber die Feinheit und Detailschärfe für mich ein Kaufargument gewesen. Schaut' Euch beispielsweise einmal die Szenen bei ca. 4:26 min an, wenn das Boot unter der Mainbrücke (Holbeinsteg) durchfährt. Achtet dabei auf die Abbildungsleistung der HERO1 bzw. HERO2 hinsichtlich drei markanter Bildpunkte: Erstens vergleicht einmal die Wasseroberfläche zwischen den Aufnahmen der HERO1 und HERO2, dann schaut Euch zweitens die Brückenkonstruktion (Hängeseile) im Detail an und drittens betrachtet einmal den Bildhintergrund, also hierbei den Blick auf die Altstadt Frankfurts, insbesondere auf den Frankfurter Dom.



6. Superzeitlupe mit der HERO2 erstellen
Da mich seit Februar 2012 weit über 300 E-Mail-Nachrichten mit Fragen zur Superzeitlupe mit der HERO2 erreicht haben, möchte ich Euch auch diesen Zusammenhang mit einem Videofilm verdeutlichen. Zunächst einmal muß Euch klar sein, daß die HERO2 im NTSC Modus mit 120 fps bzw. im PAL Modus mit 100 fps aufzeichnet. Wenn Ihr Eure Videoaufnahmen erstellt habt und dann die Videoclips auf dem Computer anschaut oder alternativ über den HDMI-Anschluß direkt am Fernseher, dann seht Ihr keine Zeitlupe, sondern einen ganz normalen Videofilm in ganz normaler Geschwindigkeit. Eure Zeitlupenaufnahme könnt Ihr Euch erst dann richtig anschauen, wenn Ihr die Videoclips aus der Kamera mit einem Videoschnittprogramm entsprechend nachbearbeitet.

Gehen wir einmal von Aufnahmen mit 100 fps aus, dann müßt Ihr zwei Dinge beachten: Erstens muß das Videomaterial auf 1280 x 720 Pixel hochskaliert werden, da es im WVGA (super slow motion) nur in 848 x 480 Pixel aufgezeichnet wird. Zweitens muß die richtige Zeitkorrektur im Videoschnittprogramm vorgenommen werden. Kein vernünftiges Schnittprogramm, wir reden hier von fernsehtauglichen bzw. Broadcast-Schnittsystemen, kennt das Format 848 x 480 Pixel. Die Norm sind beispielsweise das DVD Format mit 720 x 576 Pixel (das gute, alte 4:3 Format) oder eben das HD Format mit 1280 x 720 Pixel bzw. 1920 x 1080 Pixel. Klar ist, daß Ihr Eure Superzeitlupenaufnahmen später nicht auf 1920 Pixel hochskalieren solltet, da Ihr dann die originale Bildbreite von 848 Pixel fast verdreifacht, d.h. Ihr vergrößert das Videobild so sehr, daß Ihr Qualität verliert. Gute Ergebnisse liefert daher das Hochskalieren auf 1280 Pixel in der Breite.

Während Ihr mit dem Hochskalieren von 848 Pixel auf 1280 Pixel zum einen den schwarzen Bildrand vermeidet und zum anderen ein sendetaugliches Bildformat generiert, müßt Ihr noch die 100 Bilder pro Sekunde im richtigen Verhältnis an die Timeline Eures Videoprojektes anpassen. Was heißt das nun? Da in diesem Beispiel ein Film mit 25 fps erstellt werden soll, müssen die 100 fps an die Timeline im Verhältnis zu 1/4 angepaßt werden, d.h. exakt 25 % der normalen Geschwindigkeit. Wird mit 120 fps gefilmt, muß im Videoprogramm bzw. in der Timeline dann entsprechend auf 30 fps umgeschalten, wobei auch hier die Reduzierung der Abspielgeschwindkeit im Verhältnis von 25 % liegt. Warum dieser Umstand? Nun, stimmt die Zeitlupeneinstellung nicht mit dem originalen Videomaterial überein, entstehen häßliche Schattenbilder, sogenanntes Ghosting.

Videofilm: Die perfekte Superzeitlupe mit der GoPro HD Hero2 im WVGA Modus

Wenn Ihr weiter oben meine Erklärung zum Verständnis der Bildraten gelesen habt, dann wird Euch nun klar sein, daß Euer Schnittprogramm - ähnlich wie das menschliche Gehirn bzw. menschliche Auge - eine bestimmte Erwartung an Videofilme richtet: Legt Ihr Euch ein Videoprojekt mit 1280 x 720 Pixel und 25 fps an, dann verlangt das Schnittprogramm nach 25 Einzelbildern pro Sekunde. Da der Videoclip aus der HERO2 aber nun 100 Einzelbilder pro Sekunde liefert, müßt Ihr hier sprichwörtlich den gemeinsamen Nenner finden, nämlich das Verhältnis 1:4. Euer Schnittprogramm macht dann nichts anderes, als 100 Einzelbilder, die ja in der Realität einer echten Zeitsekunde entsprechen, auf korrekte vier Videobildsekunden zu strecken. Aber genau dadurch entsteht da der gewünschte Zeitlupeneffekt, nämlich die Verlangsamung von einer echten Zeitsekunde auf vier Zeitsekunden.



Pennula ist kein Online-Shop, aber ich empfehle Euch den Kauf bei Amazon
Fassen wir einmal zusammen: Ja, die HERO2 ist besser! Ja, die HERO2 hat einen lichtstärkeren Bildchip! Ja, die HERO2 ist grundlegend neu überarbeitet worden! Wenn Ihr Eure Bestellung bei Amazon durchführt, verdiene ich ein kleines Taschengeld, d.h. pro verkaufter Kamera erhalte ich eine Provision in Taschengeldhöhe. Zumindest reicht das für ein oder zwei Päkchen Kippen pro Monat, die ich mir dann leisten kann. Aber mal ganz ehrlich: Bevor ich meine Berichte teuer als Pay-per-View anbiete, macht mir eine Freude und bestellt Euch Eure HERO2 über die folgenden Verweise. Die HERO2 wird in drei Verkaufspackungen angeboten: 1) GoPro HD HERO2 Outdoor Edition, 2) GoPro HD HERO2 Motorsports Edition sowie 3) GoPro HD HERO2 Surf Edition. Es handelt sich dabei immer um dieselbe Kamera - der Unterschied liegt lediglich im mitgelieferten Zubehör. Ich persönlich habe mir zweimal die Motorsports Edition gekauft, da hierbei die Saugnapf-Halterung dabei ist. Zusätzlich habe ich mir dann noch den Rohr-Stativ-Adapter gekauft, damit ich die GoPro überall befestigen kann.

HERO2 Outdoor Edition
HERO2 Outdoor Edition
Nagelneu und jetzt
ab 238,oo Euro
HERO2 Motorsports Edition
HERO2 Motorsports Edition
Nagelneu und jetzt
ab 248,oo Euro
HERO2 Surf Edition
GoPro HD HERO2 Surf Edition
Nagelneu und jetzt
ab 229,oo Euro


Das notwendige und sinnvolle Zubehör
Glücklicherweise sind alle Zubehörartikel von GoPro HD HERO1 und GoPro HD HERO2 untereinander kompatibel. Aufgrund des speziellen Kameragehäuses können das Aufsteckdisplay, die Rohradapter oder andere Montageelemente sowohl für die alte als auch für die neue Kamera genutzt werden. Na, und selbst wenn Ihr als Motorradfahrer jetzt vorerst denken solltet, daß Ihr kein wasserdichtes Display oder keinen Stativ-Adapter benötigt, kommt Ihr früher oder späterauf den "filmischen" Geschmack und wollt unter Wasser im Gartenteich oder im Aquarium filmen oder die GoPro am Besenstiel montieren, um aus luftiger Höhe Videos zu drehen. Daher soll Euch die nachstehende Übersicht das notwendige und sinnvolle Zubehör erklären.

Ersatzakku für die GoPro HD HERO
In meinen Versuchen hat der normale, mitgelieferte Akku eine Laufzeit von ca. 70 bis 80 Minuten (ohne Display). Das sollte für die meisten Aufnahmezwecke ausreichen. Doch immer dann, wenn es darauf ankommt, fehlt der Zweitakku. Daher kann Pennula Euch den Ersatzakku zum Preis von ca. 19,oo Euro wahrlich ans Herz legen.
Doppel-Akku-Pack (BacPac) für die GoPro HD HERO
Alternativ zum Einzelakku gibt es auch das Doppel-Akku-Pack zum Aufstecken. Mit dem zusätzlichen Gehäusedeckel paßt das Doppel-Akku-Pack problemlos in das vorhandene Kameragehäuse und die GoPro kann am Stück weit über drei/vier Stunden arbeiten. Der Preis liegt bei ca. 49,oo Euro. Ein absolut brauchbares und sinnvolles Zubehör.




LCD BacPac Aufsteckdisplay für die GoPro HD HERO
Ein wirklicher Nachteil der GoPro ist, daß sie kein internes Display zur Bildkontrolle hat. Daher gibt es das LCD BacPac, das hinten auf die Kamera aufgesteckt wird. Damit lassen sich alle Aufnahmen live anschauen bzw. nachträglich mit Ton abspielen. Das Display ist klein, aber nicht fein. Es dient zur Bildkontrolle und ist leider zum Preis von ca. 99,oo Euro unabdingbar für korrekte Aufnahmen.
Gehäuse mit Kabeldurchführung
Wer richtig professionell mit einem externen Display arbeiten muß oder vorab die richtige Kameraposition perfekt einstellen und kontrollieren will, der braucht das Skelett-Gehäuse, welches seitlich die Durchführung von allen Kabelanschlüssen zuläßt. Mit diesem Gehäuse zum Preis von ca. 44,oo Euro ist es auch möglich, das Videosignal live während der Aufzeichnung an einen Sender zu übermitteln.




Rohr-Stativ-Adapter (klein)
Wer die GoPro immer sowie fast überall und insbesondere absolut sicher montieren muß, sollte sich den kleinen Rohradapter zum Preis von ca. 23,oo Euro besorgen. An allem, was rund oder abstehend ist (Besenstiel), läßt sich die GoPro optimal befestigen. Mit zusätzlichen Kabelbindern kann die GoPro damit auch am Flugzeug befestigt werden.
Rohr-Stativ-Adapter (groß)
Wer die GoPro immer sowie fast überall und insbesondere absolut sicher an großen Rohren oder Rundungen montieren muß, sollte sich den großen Rohradapter zum Preis von ca. 34,oo Euro besorgen. An allem, was rund oder abstehend ist (Chromstoßstange, Leitwerk, Mountainbike-Rahmen), läßt sich die GoPro damit optimal befestigen.




Adapter für Photo-/Videostativ
Manchmal müssen es ja keine Actionaufnahmen, sondern herkömmliche Landschaftsaufnahmen sein. Auch wenn die GoPro in einem Steadycam System genutzt werden soll (schwebende Kamera), erweist sich der Adapter für Photo-/Videostative als nützliches Zubehör. Vom Preis her erscheint dieser Adapter ab ca. 9,oo Euro leider überteuert, aber es ist halt Sonderzubehör.
Saugnapfhalterung für die GoPro HD Hero
Man glaubt es kaum, aber mit der Saugnapfhalterung kann die GoPro mit LCD Display völlig problemlos auf glatten Oberflächen (Glasscheiben, Cockpitscheiben, Autolacke, Bootsgehäuse, Metalloberflächen) sicher befestigt werden. Zum Preis von ca. 34,oo Euro ist die Saugnapfhalterung ein nützliches Zubehör und bietet vielseitige Verwendungsmöglichkeiten.
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