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Canon EOS 550D oder Canon EOS Rebel T2i oder Canon EOS Kiss X4

Es war einmal wieder Zeit für etwas Neues. In Fachkreisen heißt es auch: Es mußte mal wieder ein neues Spielzeug her. Die Wahl fiel auf die digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 550D, die in den USA unter dem Namen "Canon EOS Rebel T2i" bzw. in Japan unter dem Namen "Canon EOS Kiss X4" verkauft wird. Es handelt sich in der gesamten Produktpalette der Hersteller Canon, Nikon und Pentax um die einzige Spiegelreflexkamera, die in der Auflösung 1280x720 Pixel mit 50 Bildern pro Sekunde aufzeichnet.

Nachdem Pennula die aktuellen Kameratypen der drei großen Hersteller Canon, Nikon und Pentax intensiv studiert hatte, fiel die Wahl auf Canon, da hier das beste Preis- und Leistungsverhältnis angeboten wird. Pennula ist ein alter Pentax-Freund, doch leider sind die aktuellen Kameratypen Pentax K-5 bzw. Pentax K-7 hinsichtlich der "echten" ISO-Zahl sowie hinsichtlich der AF-Felder und TTL-Sensoren weder schlechter noch besser als bei anderen. Doch leider ist der Preis von Pentax derzeit unverschämt hoch - zumindest im Vergleich zu den anderen Herstellern. Letztlich haben Canon, Nikon und Pentax ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile. Nachstehend werden jene Produkte und das notwendige Zubehör beschrieben, das sich Pennula bestellt hat und aktiv nutzt.


»»» Canon EOS 550D mit Objektiv EF-S 18-55mm F 3,5 bis 5,6 IS
Die Canon EOS 550D hat jede Menge zu bieten: Der neu entwickelte 18 Megapixel APS-C-CMOS-Sensor, der innovative DIGIC-4-Bildprozessor und eine Full-HD-Movie-Funktion bieten jede Menge Flexibilität für kreatives Arbeiten. Die EOS 550D hat eine Videoaufnahmefunktion für 1920x1080 Pixel Full-HD-Movies mit einer wählbaren Bildfrequenz von 30, 25 oder 24 Bildern pro Sekunde bzw. für 1280x720 Pixel mit 60 oder 50 Bildern pro Sekunde. Für den guten Ton bei der Videoaufzeichnung gibt es einen Anschluß für ein externes Stereomikrofon. Um die Kamera zumindest beim Anfang oder beim Systemwechsel (bei Pennula von Pentax auf Canon) mit einem Objektiv zu bekommen, sollte man anfangs das Kamera-Objektiv-Set bestellen.


»»» Delamax Batteriegriff BG-E8 für Canon EOS 550D
Bevor man unzählig viel Geld für die teuren originalen Canon-System-Akkus ausgibt, sollte man den Batteriegriff BG-E8 kaufen, um darin die guten Sanyo Eneloop Batterien zu nutzen. Anstatt des originalen Batteriegriffes gibt es hochwertige Nachbauten des BG-E8 von Meike oder Delamax. Der Batteriegriff wird mit zwei Einschubboxen geliefert, d.h. es können entweder 6 x AA Akkus bzw. Batterien zur Stromversorgung oder aber 2 x der Akkus LP-E8 genutzt werden. Energieprobleme gehören damit der Vergangenheit an. Der Nachbau-Batteriegriff ist paßgenau verarbeitet und verfügt über ein Stativgewinde sowie zusätzliche Funktionsknöpfe.


»»» Original Weiss LP-E8 Akku für Canon EOS 550D und BG-E8
Ein zweiter Akku kann nie schaden, selbst wenn man den oben genannten Batteriegriff BG-E8 benutzt. Insbesondere bei Videoaufnahmen und der damit verbundenen Notwendigkeit, permanent das Display eingeschaltet lassen zu müssen, benötigt die Kamera viel Energie. Entweder kauft man sich den originalen Canon Akku LP-E8, der sich durch 7,2 Volt und 1.120 mAh auszeichnet, oder man weicht auf den wesentlich günstigeren, aber baugleichen, Ersatzakku von Weiss zurück, der 7,4 Volt und 1.420 mAh liefert.


»»» Adapter T2-Gewinde auf Canon-EOS-Bajonett
Um ältere Objektive mit einem T2-Gewinde an der Canon zu nutzen, benötigt man einen Objektivadapter. Da ich drei ältere Objektive, u.a. ein Maksutov Cassegrain (auch "Russentonne" genannt) sowie ein Walimex Spiegeltele an meiner Pentax angeschlossen hatte, sollen diese nun auch wieder an der Canon EOS 550D nutzbar werden. Außerdem gibt es bei EBAY unendliche viele ältere Objektive, die über einen T2 Anschluß verfügen. Zwar zeichnen sich diese Objektive dadurch aus, daß sie in aller Regel komplett "manuell" zu bedienen sind, also keinen Autofokus und auch keine automatische Blendenwahl bieten, aber dafür sind sie extrem lichtstark - und damit genau das Richtige für exzellente Portrait- und Videoaufnahmen.


»»» Adapter M42 auf Canon-EOS-Bajonett
Ebenfalls aus der Vergangenheit stammt der sogenannte M42 Objektivgewindeanschluß, der bei zahlreichen, hochwertigen Photoobjektiven vor 30 und 40 Jahren verbaut worden ist. Um ältere Objektive mit einem M42-Gewinde am EF und EF-S Bajonett von Canon zu nutzen, benötigt man einen entsprechenden Objektivadapter. Schaut' ebenfalls einmal bei EBAY nach, was für geniale und lichtstarke Objektive mit M42 Anschluß verfügbar sind. In aller Regel sind M42 Objektive komplett "manuell" zu bedienen, d.h. es gibt keinen Autofokus und auch keine automatische Blendenwahl. Zu beachten gilt, daß der M42-Adapter dafür sorgt, daß die Unendlichkeitseinstellung erhalten bleibt. Gerade für kunstvolle Videoaufnahmen sind die guten, alten M42 Objektive die beste Wahl.


»»» Einbeinstativ bzw. Einbeinkamerastativ mit maximal 1,71 Meter Höhe
Letztlich kann man sich auch einen Besenstiel im Baumarkt holen und diesen dann der Ästhetik wegen in schwarz/matt oder schwarz/hochglanz lackieren. Problematisch wird es nur mit dem Transport des Besenstiels. Daher ist ein kleines Einbeinstativ absolut sinnvoll für den mobilen Einsatz. Selbst wenn die Kamera bzw. die Objektive über eine Bildstabilisierung verfügen, sorgt ein kleines Einbeinkamerastativ für absolut wackelfreie Photos sowie für ruhige und saubere Videoaufnahmen. Das Einbeinstativ verfügt bereits über die passende Stativschraube. Einen zusätzlichen Stativkopf und/oder Schwenk- und Neigekopf braucht Ihr definitiv nicht (der gehört dann auf ein richtiges Stativ bzw. Dreibeinstativ).


»»» Canon RC-6 Infrarot Fernauslöser sowohl für Fotofunktion als auch Videofunktion
Wer mit langen Brennweiten arbeitet, kommt trotz Verwendung eines Statives nicht darum herum, einen Fernauslöser zu verwenden. Durch das kurze Drücken auf den Auslöser wird die gesamte Kamera minimal bewegt, so daß das Bild definitiv verwackeln wird - gerade bei Langzeitbelichtungen. Einen herkömmlichen, kabelgebundenen Fernauslöser gibt es für wenig Geld. Da jedoch die Canon-Techniker nicht sauber gearbeitet oder nachgedacht haben, läßt sich mit dem Kabelfernauslöser jedoch nicht die Videofunktion der Canon EOS 550D steuern! Ausschlißlich mit dem Canon RC-6 Infrarot Fernauslöser ist dies möglich: Die IR-Fernbedienung arbeitet im Modus "1" (Schiebeschalter an der Fernbedienung) in der Photofunktion und im Modus "2" in der Videofunktion, um die Videoaufnahme entsprechend zu starten oder zu stoppen.


»»» Canon EF 50mm F 1.8 II Objektiv
Aus Erfahrung weiß man, daß nur lichtstarke Objektive sinnvoll sind, um besonders harmonische Portraitfotos zu erstellen. Während die guten, alten Pentax-Objektive mit Autofokus und Blende 1,4 bzw. Blende 1,7 bei EBAY nicht unter 300 Euro zu bekommen sind und neue Objektive für das Canon EF-S Bajonett mit Lichtstärken unter 2,0 weit über 800 Euro kosten, bietet Canon dennoch ganz andere Startmöglichkeiten mit dem Canon EF 50mm F 1.8 II Objektiv. Es verfügt über einen Autofokus und automatische Blendeneinstellung, d.h. Aufschrauben und Loslegen. In zahlreichen Foren wird dieses Objektiv stark kritisiert. Dies kann ich nicht (!) bestätigen. Um jedoch die besten Ergebnisse zu erzielen, muß in den Kameramodus "P" (Programmautomatik) gewechselt werden und die ISO-Zahl auf 100 oder 200 eingestellt werden, dann liefert das kleine Canon-Objektiv kontrastreiche Ergebnisse.


»»» Canon EF-S 18-55mm F 3.5 bis F 5.6 IS II (bildstabilisiert)
Wer seine Canon EOS 550D als "Body", also nur als Gehäuse, gekauft hat, dem fehlt ein herkömmliches Standardobjektiv. Das Canon EF-S 18-55mm F 3.5 bis F 5.6 IS II ist das reguläre Einsteigerobjektiv, das meistens im Set/Bundle mit der Kamera verkauft wird. Es ist kein schlechtes, aber auch kein gutes Objektiv, sondern eben einfach nur standardmäßig gut - sozusagen der VW Golf für die Straße. Es verfügt über die Canon IS-Funktion, d.h. über eine objektivseitige Bildstabilisierung und Autofokus. Ich habe das Gefühl, daß dieses Objektiv seitens Canon für den Durchschnittsanwender optimal auf die Canon Kameras mit EF-S abgestimmt ist. Das Canon EF-S 18-55mm F 3.5 bis F 5.6 IS II fokussiert schnell, leise und ist im Vollautomatikmodus für jeden zu bedienen. Es macht gute Bilder, aber keine sehr guten. Dennoch für den Einstieg sinnvoll.


»»» Tamron AF 70-300mm F 4,0 bis F 5,6 Di SP VC USD (bildstabilisiert) speziell für Canon
Insgesamt gibt es für den Telebereich von 70mm bis 300mm drei preisgünstige Teleobjektive, die miteinander am Markt konkurrieren. Preisgünstig bezeichne ich sie deshalb, da sie nicht sonderlich lichtstark sind, sondern über einen minimalen Blendenwert von F 4,0 verfügen. Aber dennoch sind es absolut tolle Teleobjektive, nämlich das Sigma 70-300mm F 4,0 bis 5,6 DG OS (bildstabilisiert) oder das Canon EF 70-300mm F 4,0 bis 5,6 IS USM (bildstabilisiert) sowie das Tamron AF 70-300mm F 4,0 bis 5,6 Di SP VC USD (bildstabilisiert). Da ich bei meiner alten Pentax Kamera ebenfalls das Tamron 70-300 genutzt hatte, habe ich es sofort wieder für die Canon gekauft. Der Bildstabilisator beim Tamron genial: Sowohl im Photomodus als auch im Videomodus wirkt das Bild gänzlich ruhig. Der Fokus arbeitet leicht und schnell. Klare Kaufempfehlung von Pennula.


»»» Sigma 70-300mm F 4,0 bis 5,6 DG OS (bildstabilisiert) speziell für Canon
Wie bereits oben beim Tamron Teleobjektiv beschrieben, ist das Sigma 70-300mm F 4,0 bis 5,6 DG OS (bildstabilisiert) das direkte Konkurrenzprodukt. Ich habe es beim Photohändler ausprobieren können und keine besonderen Unterschiede zum Tamron feststellen können. Da ich jedoch jahrelang sehr gute Erfahrungen mit dem alten Tamron AF 70-300mm F 4,0 bis 5,6 an meiner Pentax K100D gemacht habe, fiel meine Kaufentscheidung auf das Tamron. Daher kann ich weder Gutes noch Schlechtes über Sigma berichten.


»»» Canon EF 70-300mm F 4,0 bis 5,6 IS USM (bildstabilisiert)
Auch das Canon EF 70-300mm F 4,0 bis 5,6 IS USM gehört in die gleiche Kategorie wie das oben beschriebene Tamron- und Sigma-Teleobjektiv. Das Canon Objektiv konnte ich nicht ausprobieren. Ich wollte es auch nicht ausprobieren, da ich als Konsument nicht bereit bin, ca. 100,oo Euro mehr nur für den Namen "Canon" auszugeben. Auch kann ich mir nicht vorstellen, daß es gravierende Bildunterschiede zwischen Tamron, Sigma und Canon in dieser Preis- und Objektivklasse geben soll. Ihren Preis dürften wohl die Canon-Objektive der sogenannten "L-Serie" wert sein; hierbei handelt es sich um speziell vergütete Linsen, die in extrem lichtstarken Objektiven verbaut sind. Die "L-Serie" dürfte für uns Hobbyphotographen preislich nicht erschwinglich sein.


»»» Canon EF-S 55-250mm F 4,0 bis 5,6 IS II Objektiv (bildstabilisiert)
Für den kleinen Geldbeutel bietet Canon das EF-S Teleobjektiv von 55mm bis 250mm Brennweite an. Ob nun 250mm oder 300mm Brennweite im Telebereich, muß jeder Anwender für sich entscheiden; manchmal sind es dummerweise doch gerade die letzten 50mm Brennweite, die ein Bild perfekt machen würden. Das Canon EF-S 55-250mm entstammt der Baureihe der Plastikobjektive von Canon. Mit den Attributen befriedigend und günstig kann das Canon EF-S 55-250mm nicht wirklich mit dem besseren Tamron und Sigma konkurrieren. Meiner Meinung nach hat Canon "mal eben schnell" günstige Objektive für das EF-S Bajonett hergestellt, um Konsumenten der Kameramodelle mit APS-C CMOS-Sensor noch mehr Objektive aus der fast schon unüberschaubaren Objektivpalette anzupreisen. Ob das Canon EF-S gut oder schlecht ist, kann Pennula nicht beurteilen.
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