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GoPro HD Hero3 oder GoPro HD Hero2 oder GoPro HD Hero

Ich weiß leider nicht, wie Du auf diese Internetseite gekommen bist. Es kann sein, daß Du einem Link im Internet gefolgt bist oder über eine Suchmaschine auf die Internetseite von Pennula gelangt bist. Jedenfalls dürftest Du hier richtig sein, wenn es um das Thema Action Cam, GoPro, Hero3, Hero2 oder Hero sowie um Videoschnitt, Videobearbeitung oder um das Firmware Update der Kamera geht.

Ich selbst habe in den letzten drei Jahren mehr als zwei Dutzend Berichte, Anleitungen und Ratgeber für die GoPro Kamera geschrieben, so daß beispielsweise Google mittlerweile meine Internetseite irgendwo auf den ersten Plätzen in den Suchergebnissen auflistet. Selbst Fernsehsender und Redakteure, u.a. Pro Sieben, Servus TV und der Hessische Rundfunk haben bei mir bezüglich der Videobearbeitung angefragt, da ich die GoPro sowie andere Kameramodelle für außergewöhnliche, professionelle Fernsehaufnahmen nutze. Warum mache ich mir diese Mühe? Nun, weil ich selbst Anwender der GoPro Kameras bin und immer wieder feststelle, daß in Internetforen oder auch von Händlern völlig falsche Ratschläge erteilt werden. Dies trifft insbesondere auf die korrekten Einstellungen im Menü, auf das Firmware Update sowie auf die so wichtigen Aufnahmeparameter im Foto- und Videobetrieb zu. Nicht zuletzt quälen sich viele Anwender mit alten Videoschnittprogrammen, die den Videocodec der GoPro Hero nicht verkraften und/oder verarbeiten können.

Diese Seite ist nur eine von vielen Seiten zu den GoPro-Kameratypen Hero3, Hero2 und Hero. Um alles nachzulesen, schaut Euch bitte oben in den Rubriken "Kameratechnik" und "Videotechnik" um. Dort findet Ihr weitere Berichte, die im Laufe der letzten Jahre entstanden sind.

Beachtet bitte, daß Pennula kein Online-Shop ist. Pennula bietet nur Testberichte und Ratschläge. Eure GoPro Kamera und das passende Zubehör bestellt Ihr bitte direkt bei Amazon oder bei Ebay, denn dafür sind die entsprechenden Werbeanzeigen geschaltet. Ich biete Euch ehrliche, ungeschönte und neutrale Berichte und füge dann eine Kaufanzeige hinzu, wenn ich es für richtig erachte. Euch erwartet also alles andere als Müll auf dieser Internetseite, sondern Erfahrungswissen, das über Jahre hinweg im Broadcast-Bereich entstanden ist.
GoPro HD Hero GoPro HD Hero3
Hero3 Black Edition
GoPro HD Hero2 GoPro Kamera



1. Einleitung
Vor knapp drei Jahren hatte ein unscheinbares Unternehmen aus den USA mit dem Namen Woodman Labs Inc. aus Kalifornien mit einer kleinen Videokamera eine echte Marktlücke entdeckt: Die GoPro HD Hero (Hero1) war geboren. Wenn wir allerdings bei der Wahrheit bleiben wollen, dann war die GoPro HD Hero nicht in den USA, sondern in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen geboren worden. Sie ist dann von der Firma Woodman Labs Inc. sprichwörtlich adoptiert worden. Das war genau zur richtigen Zeit, denn mit der GoPro HD Hero entwickelte sich ein regelrechter Boom. Die großen Hersteller für Fernseh- und Videokameras, wie etwa Sony oder Panasonic, haben diese Marktlücke völlig verschlafen, so daß die GoPro HD Hero einen neuen Markt, nämlich den Markt für Action Cameras, geschaffen hatte. Doch was war so besonders an dieser Kamera? Diese kleine Action Camera bot erstmals die Möglichkeit, Videoaufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven in sendefähiger HDTV-Qualität zu erstellen.

Anfangs hatte ich die GoPro HD Hero (Hero1) aus den USA importieren lassen und quälte mich, wie in meinen Berichten aus dem Jahre 2009/2010 nachzulesen ist, mit der Formatkonvertierung von NTSC auf PAL, da die erste Kamera-Generation lediglich mit 29,97 Bildern pro Sekunde bzw. mit 59,96 Bildern pro Sekunde aufzeichnete. Probleme beim Videoschnitt waren vorprogrammiert, insbesondere dann, wenn andere Videosignale mit 25,00 Bildern pro Sekunde bzw. mit 50,00 Bildern pro Sekunde mit den Aufnahmen der GoPro HD Hero (Hero1) kombiniert werden sollten. Nach zahlreichen E-Mail-Nachrichten und Verbesserungsvorschlägen, die ich und wohl viele andere Nutzer aus Europa an die Firma Woodman Labs Inc. schrieben, kam das erste Firmware Update mit voller PAL-Unterstützung bzw. mit der Aufzeichnung in 25,00 Bildern pro Sekunde und in 50 Bildern pro Sekunde. Damit war die Kamera fast perfekt.

Mit der GoPro HD Hero2 wurde es immer besser, denn der Bildwinkel bzw. Aufnahmewinkel konnte sowohl im Foto- als auch im Videomodus mit dem Parameter WIDE oder MED variiert werden. Somit konnte der manchmal zu extreme Weitwinkel im Videomodus "r3" gemildert werden. Außerdem kam die Möglichkeit hinzu, neuerdings mit 100,00 Bildern pro Sekunde bzw. mit 120,00 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Damit waren erstmals richtig schöne Zeitlupenaufnahmen möglich, auch wenn die Bildauflösung bei der Hero2 im Zeitlupenmodus lediglich bei 848 x 480 Pixel und nicht bei 1280 x 720 Pixel lag. Eine ganz besonders wichtige Neuerung war der größere Bildsensor (CMOS-Bildchip), der wesentlich mehr Licht aufnehmen und speichern konnte.

Schließlich kam zum Jahreswechsel 2012/2013 die GoPro HD Hero3 auf den Markt. Anfangs war ich von dieser Kamera nicht begeistert, denn es hagelte verdammt schlechte Kritiken, was die Hardware- und Software-basierte Verarbeitung der Bildsignale betraf. Es gab wohl massive Probleme damit, wie die Daten des Bildprozessors ausgelesen und intern verarbeitet wurden. Ich selbst hatte das Gefühl, als ich die Hero3 in der "Black Edition" als Demo-Gerät begutachten durfte, daß der Bildsensor künstlich aufgebläht wurde. Da konnte kein vernünftiges Ergebnis herauskommen. Um dieses Phänomen besser zu verstehen, stellt Euch vor, Ihr würdet den Prozessor in Eurem Computer künstlich hochtakten, d.h. ihm mit mehr Strom und mit einer höheren Taktfrequenz unglaubliche Leistungen abverlangen. Das kann gut gehen, das kann aber auch im totalen Systemabsturz enden. So zumindest war mein Eindruck der Hero3 im Januar 2013.

Im Februar 2013 wurde dann die Hero3 in der "Black Edition" vom Hersteller mit einem Hardware Upgrade versehen, was auf zahlreichen US-amerikanischen Internetseiten nachzulesen ist. Nach diesem Upgrade, das nicht der Anwender, sondern nur der Hersteller ausführen kann, ist die Kamera dummerweise zur besten Action Cam im Jahre 2013 geworden. Wer in der Fotografie mit einer Hasselblad-Kamera sowie in der Film- und Videoproduktion mit Zeiss- und Schneider-Kreuznach-Objektiven groß geworden ist und eben diese Produkte als das Maß aller Dinge bezeichnet hat, der findet nun ein ebenbürtiges Produkt in der GoPro HD Hero3 in der "Black Edition". Wenn ich vorhin etwas von "dummerweise" geschrieben habe, dann meine ich damit den Umstand, daß ich nun abermals die Geldbörse aufgemacht habe, um mir die dritte Generation dieses Kameratyps zu kaufen. Ob der Preis angemessen ist oder nicht, möchte ich gar nicht diskutieren. Zumindest ist das Ergebnis für die professionelle Film- und Videoproduktion wirklich perfekt. Und auch der ambitionierte Videoamateur und Hobbyfilmer wird die Bildunterschiede im Foto- und Videomodus bemerken.


2. Videoauflösung, Frameraten und Videobearbeitung
Die meisten E-Mail-Nachrichten, die ich über meine Internetseite erhalte, drehen sich mittlerweile weniger um die Vorgehensweise beim Firmware Update, sondern behandeln ganz konkret Fragestellungen zum Thema Videobearbeitung und Videoschnitt. Als im Jahre 2004/2005 die ersten HDV-Fernsehkameras auf den Markt kamen, konnten diese Videosignale problemlos auf Videoschnittsystemen und Videoschnittprogrammen für DV und DVD bearbeitet werden, da die Videodatenrate damals bei maximal 18 MBit/s lag. Das konnte ein Intel Dual Pentium Rechner anstandslos bewerkstelligen, zumal alles auf dem bekannten MPEG-2-Codec basierte.



Seitens der Broadcast-Hersteller kamen dann u.a. der XDCAM HD Codec oder der DVCPRO-HD Codec auf den Markt, die mittlerweile schon wieder vom AVCHD Codec überholt worden sind. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, müßt Ihr Euch vorstellen, daß der Videocodec letztlich nur dafür verantwortlich ist, wie man die Massen an Videodaten in schneller Geschwindigkeit, in bester Qualität und in minimalsten Volumina speichern kann. Mußte man früher irgendwie 720 x 576 Pixel in 50 Halbbildern speichern, rattern mitterlweile 50 Vollbilder mit 1920 x 1080 Pixel oder sogar 15 Bilder pro Sekunde in einer Videoauflösung von 3840 x 2160 Pixel durch den Videoprozessor. Das sind Datenmengen, die weit ab von Gut und Böse liegen und mit einem guten, alten Intel Pentium Zwei-Kern-Prozessor nicht mehr zu verarbeiten sind. Ich bin damals auf einen Pentium i7 Prozessor mit acht Kernen umgestiegen, um eine flüssige, ruckelfreie Videobearbeitung zu ermöglichen.

Der ambitionierte Videoamateur sollte daher mindestens einen Pentium i3 oder besser einen Pentium i5 Prozessor nutzen, sonst macht die Videobearbeitung im Zusammenhang mit HDTV-Kameras, mit der Hero3 oder mit anderen AVCHD-Quellen keinen Spaß. Ein Beispiel: Während die Berechnung ("Rendering") eines Videoclips von 8.30 Minuten Länge für YouTube mit dem guten, alten Intel Pentium Zwei-Kern-Prozessor insgesamt 84 Minuten gedauert hatte, schaffte es der Intel i7 Acht-Kern-Prozessor in nur 13 Minuten. Im nebenstehenden Werbefenster findet Ihr daher Produkthinweise auf Notebooks mit Intel i7 Prozessor, die der heutigen Videobearbeitung gewachsen sind. Ein Notebook deshalb, da es von der Anschaffung und vom Stromverbrauch her gesehen wesentlich wirtschaftlicher ist als ein Desktop-PC.

Wichtig ist auch, daß Ihr versteht, wann und wie und warum mit welchen Frameraten gefilmt werden sollte. Die Hero3 bietet Euch im Grunde genommen zwei sinnvolle Videoauflösungen, nämlich 1280 x 720 Pixel mit 50 Vollbildern (fps) oder 1920 x 1080 Pixel mit ebenfalls echten 50 Vollbildern (fps). Der Sendestandard von ARD/ZDF liegt bei 1280 x 720 mit 50 fps. Mit Full-HD wird die Norm 1920 x 1080 mit 50 fps bezeichnet. Den Unterschied zwischen Halbbild und Vollbild habe ich bereits an anderer Stelle auf meiner Internetseite erklärt. Ihr solltet Euch nur merken, daß Ihr immer mit der höchsten Bildrate ("Framerate") aufzeichnet, wenn es sich um Action-Szenen handelt. Die Auflösung 25 fps oder 24 fps ist vorrangig für den klassischen Film-Effekt gedacht, d.h. ruhige Szenen, wo größtenteils mit Blenden- und Belichtungszeiten sowie mit dem Fokus gearbeitet wird.

Wer jedoch schnelle Bewegungen aufzeichnen will, sollte gleich mit 50 fps oder mit 100 fps arbeiten. Das bedeutet, daß Ihr eine echte Zeitsekunde in insgesamt 100 Vollbilder zerlegt. Unser Auge schafft es aber nur, knapp 22 Bilder pro Sekunde zu erfassen. Je mehr Bilder vor unserem Auge abflimmern, desto flüssiger nehmen wir das Bild und die Bewegungen wahr. Erinnert Ihr Euch an die alten Super-8-Filme? Da ruckelte es nur, was daran lag, daß eben nur mit 16 Bildern pro Sekunde gefilmt wurde. Wird hingegen mit 50 oder gar mit 100 Bildern pro Sekunde gefilmt, ruckelt nichts mehr. Zudem könnt Ihr die 100 fps in einem geeigneten Videoschnittprogramm auf ein Viertel reduzieren, so daß Ihr eine echte Zeitlupen-Sequenz erhaltet. Die 100 Bilder, die ehemals eine Sekunde zeigen, werden dann auf vier Sekunden gestreckt, wobei dieses Strecken nicht nur künstliche Zwischenbilder berechnet wird, sondern mit den vorhandenen 100 Bildern aus der originalen Videoaufnahme.

Wenn ich schreibe, daß dies (nur) mit einem geeigneten Videoschnittprogramm gemacht werden kann, müßt Ihr Euch leider auch auf dem Markt nach einer passenden Videosoftware umsehen. Pennula nutzt das Videoschnittsystem Edius Pro von Grass Valley, das vielen gewiß noch unter dem Namen "Canopus" bekannt sein dürfte. Für den Heimanwender gibt es die kleine Variante mit dem Namen Grass Valley Edius Neo, die sämtliche Video- und Audioformate aus dem normalen Videobereich importieren und ausspielen kann. Wer mit Panasonic P2 oder Sony CineAlta im Broadcast-Bereich arbeitet, benötigt die Edius Broadcast Version bzw. die Programmsammlung Adobe Creative Suite mit Adobe Premiere Pro und mit Adobe After Effects. Ich selbst bin mit besagtem Videoeditor von Edius groß geworden, der alle gängigen Videocodecs, u.a. XDCAM von Sony, P2 bzw. DVCPRO-HD von Panasonic, GF von Ikegami und das XF Format von Canon nativ einlesen, bearbeiten und ausgeben kann. Zusammenfassend reichen für den ambitionierten Videofilmer und Anwender der GoPro HD Hero3 im Normalfall die folgenden Programme: Grass Valley Edius Neo oder Magix Video Deluxe in der "MX 2013 Version" oder besser in der "2013 Premium Version". Ebenso liefert Sony Vegas Pro beste Ergebnisse. Zum schnellen Konvertieren von Videomaterial, beispielsweise für YouTube oder für Smart-Phones-Videofilme, eignet sich das von mir favorisierte Programm TMPGEnc Video Mastering Works 5 (Testversion).


3. Die drei Kameras von GoPro: Hero3, Hero2 und Hero
Nachstehend stelle ich Euch die drei Generationen der GoPro Kameras vor. Im Text erwähne ich die Vor- und Nachteile aus Sichtweise des professionellen Anwenders. Wer schnell mal' filmen möchte, wie er mit dem Snowboard sprichwörtlich auf die Schnauze fliegt, das ganze Filmchen dann auch noch bei YouTube hochladen will, um seinen Freundeskreis zu erheitern, dem ist erstens ohnehin nicht mehr zu helfen und zweitens legt derjenige auch keinen besonderen Wert auf die Frameraten, auf die Bildsensorgrößen oder auf die Videokompression, welche für eine spätere optimale Nachbearbeitung jedoch absolut notwendig sind. Daher sind die nachstehenden Produkte nach eben diesen Kriterien sortiert. Ausschlaggebend für Pennula ist die mögliche Framerate, die Blendenzahl, die Größe des Bildsensors sowie die verfügbaren Videoauflösungen. Neben meinem Text findet Ihr entsprechende Werbeanzeigen, damit Ihr die Preise vergleichen könnt.


GoPro HD Hero3 Black Edition

Das Flagschiff ist die GoPro HD Hero3 in der Black Edition. Nur in der Black Edition arbeitet sie mit einer festen Blende von F 2.8 und kann die für mich wichtigen Videoauflösungen 1080p mit 60, 48, 30, 24 bzw. 50, 48, 25 und 24 fps sowie 720p mit 120, 60 bzw. 100 und 50 fps aufzeichnen. Die Hero3 kann auch in 4K sowie 2,7K aufzeichnen, d.h. eine Videobildgröße von 3840 x 2160 Pixel bzw. von 2704 x 1524 Pixel. Das ist zwar schön und gut, aber welches Videoschnittprogramm kann diese Videobildgröße korrekt verarbeiten? Bedenkt bitte auch, daß Euer Rechner ohnehin schon bei 1080p mit 50 Bildern pro Sekunde kurz vor dem Durchbrennen steht, da hierbei enorme Datenraten verarbeitet werden müssen. Nachdem Hardware-Upgrade des Herstellers im Frühjahr 2013 ist diese Kamera derzeit die beste Actioncam auf dem Markt. Leider ist sie nicht wirklich günstig, aber dafür bietet sie alles, was der Profi- und Hobbyfilmer bietet. Wer nicht soviel Geld aufbringen kann, sollte sich dann lieber für die GoPro HD Hero2 entscheiden.


GoPro HD Hero3 Silver Edition

Aus der neuen Produktserie stammt auch die GoPro HD Hero3 Silver Edition. Die Hero3 in der Silver Edition arbeitet ebenso mit einer festen Blende von F 2.8 und kann die für mich wichtigen Videoauflösungen 1080p mit 30, 24 bzw. 25 und 24 fps sowie 720p mit 30, 60 bzw. 25 und 50 fps aufzeichnen. Andere Videoauflösungen sind damit definitiv nicht möglich, d.h. gerade die von mir begehrten 50 Vollbilder in 1920 x 1080 Pixel sind nicht erreichbar. Auch Zeitlupen, die mit der GoPro HD Hero2 möglich sind, klappen mit der Hero3 in der Silver Edition nicht. Wer auf diese Features verzichten kann, sollte sich die Silver Edition holen. Ansonsten ist die Black Edition der Favorit.


GoPro HD Hero3 White Edition

Schließlich gibt es noch die GoPro HD Hero3 in der White Edition. Mit der White Edition ist die kleinste Schwester der dritten Produktgeneration gemeint, die zwar auch mit einer festen Blende von F 2.8 arbeitet, aber die für mich wichtigen Videoauflösungen nur unzureichend bzw. mangelhaft beherrscht. Denn in der Videoauflösung 1080p kann nur in 30 oder 25 fps bzw. in 720p nur mit 60, 30 bzw. 30 und 25 fps aufgezeichnet werden. Das ist schlechter als bei der guten, alten GoPro HD Hero (Hero1), denn gerade Action-Szenen in 1280 x 720 Pixel mit nur 25 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen, führt zwangsläufig zum alten Super-8-Filmeffekt, d.h. abgehackte, keine flüssigen Bewegungen. Bei der White Edition braucht man keinesfalls mehr auf irgendwelche Kameratests verweisen, sondern ich rate Euch definitiv vom Kauf ab.


GoPro HD Hero2 Motorsports Edition

Mein persönlicher Favorit war bislang die GoPro HD Hero2. Es ist das Spitzenmodell gewesen, das im Jahre 2011/2012 auf den Markt kam. Während die GoPro HD Hero (Hero1) einen Bildchip mit ca. 10,16 mm Diagonale hatte, wurde der GoPro HD Hero2 ein Bildsensor mit ca. 11,04 mm Diagonale verpaßt. Und dies zeigt Wirkung, denn der größere Bildsensor läßt Einzelbilder, Standbilder und Videoaufnahmen lichtstark und kontrastreich aussehen. Die Hero2 bietet die Videoaufzeichnung in 1920 x 1080 Pixel mit 25 fps und 30 fps, in 1280 x 720 Pixel mit 25, 50, 30 und 60 fps sowie das Format mit 1280 x 960 Pixel mit 25, 50, 30, und 60 fps und die Superzeitlupe in 848 x 480 Pixel mit 100 fps bzw. 120 fps an. Richtig, die Auflösung von 1920 x 1080 Pixel mit 50 Vollbildern fehlt, dafür stimmt aber der Preis und insbesondere das Ergebnis, das Ihr in meinen Testberichten unter "GoPro HD Hero2 Erfahrungsbericht und Kameratest" und "Die richtige Einstellung von Bildwinkel und Fotomodus" nachlesen könnt. Die GoPro HD Hero2 könnt Ihr bedenkenlos kaufen.


GoPro HD Hero2 Outdoor Edition

Egal, ob "Motorsports Editon", "Outdoor Edition" oder "Surf Edition" bekommt Ihr immer die sehr gute Kamera vom Typ Hero2 geliefert, die in ihren Leistungsmerkmalen der Beschreibung wie in der "Motorsports Edition" entspricht. Ein Unterschied liegt jedoch im mitgelieferten Zubehör: Während bei der "Motorsports Edition" die durchaus brauchbare Saugnapfhalterung mitgeliefert wird, bekommt Ihr mit der "Outdoor Edition" neben dem 1.100 mAh Lithium-Ionen-Akku und dem wasserdichten Kameragehäuse eine einstellbare Kopfhalterung, eine Helmhalterung sowie zwei gebogene und zwei gerade Klebehalterungen. Sehr gut ist, daß bei der Outdoor Edition der Drei-Wege-Gelenkausleger mitgeliefert wird. Wie bereits geschrieben, die Kamera Hero2 ist immer die gleiche, lediglich das mitgelieferte Zubehör in der Produkpackung ist unterschiedlich.


GoPro HD Hero2 Surf Edition

Auch für die Hero2 in der Surf Edition spricht Pennula eine klare Produkt- und Kaufempfehlung aus. Was die Videotechnik betrifft, so entpricht sie der Beschreibung wie in der "Motorsports Edition". Der große Unterschied liegt lediglich im mitgelieferten Zubehör. Grundsätzlich werden bei der Surf Edition ein aufladbarer Lithium-Ionen-Akku mit 1.100 mAh, ein wasserdichtes Kameragehäuse, die beim Surfen wichtige Auftriebshilfe, zwei großflächige Klebehalterungen, zwei Halteleinen etc. mitgeliefert. Aus Erfahrung weiß ich, daß Ihr ohnehin früher oder später Zubehör hinzukaufen werdet, beispielsweise einen zweiten Akku oder das Aufsteckdisplay. Daher schaut Euch die Angebote genau an und entscheidet, bei welcher Produktpackung, also "Motorsports", "Outdoor" oder "Surf" Ihr das für Euch richtige Zubehör von Anfang an mitgeliefert bekommt.


GoPro HD Hero

Die GoPro HD Hero (Hero1) ist die erste Helmkamera gewesen, die unter der Marke GoPro erschienen ist. Mit ihr habe ich meine ersten Erfahrungen gesammelt und war fasziniert davon, Videoaufnahmen mit 1920 x 1080 Pixel in 25 fps, mit 1280 x 960 Pixel in 25 fps (4:3-Format) sowie mit 1280 x 720 Pixel in 50 fps und 25 fps erstellen zu können. Sowohl auf den ersten als auch auf den zweiten Blick werdet Ihr Farb- und Kontrastunterschiede zwischen der Hero1 und Hero2 feststellen, da die Hero1 einen kleinen Bildsensor eingebaut hat. Wer jedoch eine gute Helmkamera für den Urlaub sucht, sollte zur guten, alten GoPro HD Hero (Hero1) greifen, die derzeit für wenig Geld gebraucht ersteigert werden kann.
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